Bitcoin zeigte am Freitag eine beeindruckende Erholung, nachdem die Kryptowährung zuvor auf 60.000 Dollar abgestürzt war. Die Frage ist: War das die Bodenbildung oder nur eine kurze Verschnaufpause in einem anhaltenden Abwärtstrend?

Dramatische Achterbahnfahrt

Nach einem Einbruch von fast 15 Prozent am Donnerstag kletterte Bitcoin am 6. Februar um rund 11 Prozent zurück über die psychologisch wichtige Marke von 70.000 Dollar. Zwischenzeitlich erreichte die Kryptowährung sogar 71.458 Dollar, bevor sie am Nachmittag bei etwa 70.400 Dollar notierte.

Dennoch bleibt die Korrektur brutal: Vom Allzeithoch über 126.000 Dollar im Oktober 2025 ist Bitcoin mittlerweile rund 45 Prozent entfernt. Die Verunsicherung zeigt sich auch bei institutionellen Investoren. Zwischen November 2025 und Januar 2026 flossen aus US-amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs netto etwa 5,7 Milliarden Dollar ab – allein im Januar waren es über 3 Milliarden Dollar.

Strategy mit Milliardenverlust auf dem Papier

Der größte institutionelle Bitcoin-Halter, Strategy (ehemals MicroStrategy), spürt den Preisverfall direkt. Das Unternehmen meldete am Freitag einen Nettoverlust von 12,6 Milliarden Dollar für das vierte Quartal – verursacht durch Wertberichtigungen auf die Bitcoin-Bestände.

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CEO Phong Le gab sich dennoch gelassen: Erst ein Absturz auf 8.000 Dollar, der fünf Jahre anhält, würde die Bilanzstruktur ernsthaft gefährden. Chairman Michael Saylor kündigte derweil eine Sicherheitsinitiative gegen künftige Quantencomputer-Bedrohungen an – ein Signal langfristigen Vertrauens in die Technologie.

Technische und politische Unsicherheiten

Parallel zur Kurserholung verlor Bitcoin eine wichtige technische Persönlichkeit: Gloria Zhao, seit sechs Jahren Core-Maintainerin mit Fokus auf Mempool-Politik, trat am 6. Februar zurück. Solche Personalwechsel sind in Open-Source-Projekten normal, fallen aber in Stressphasen besonders auf.

In Washington läuft derweil die Lobbymaschine an. Das Krypto-fokussierte Super PAC Fairshake hat 193 Millionen Dollar für den anstehenden Gesetzgebungskampf gesammelt. 2026 gilt als Schlüsseljahr: Der Kongress wird über Marktstrukturgesetze abstimmen, die klären sollen, ob CFTC oder SEC die Aufsicht über digitale Assets übernimmt.

Die 60.000-Dollar-Marke entscheidet

Die Erholung auf 70.000 Dollar ist ein positives Signal, doch die Lage bleibt angespannt. Analysten von 10X Research warnen: Ein erneuter Bruch der jüngsten Tiefs könnte eine Korrektur bis 50.000 Dollar auslösen. Entscheidend wird sein, ob die ETF-Abflüsse in der kommenden Woche stoppen und die Unterstützung bei 60.000 Dollar hält.

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