Bitcoin pendelt zu Beginn der Woche um die 89.000-Dollar-Marke. Nach massiven institutionellen Mittelabflüssen und schwachen On-Chain-Daten steht der Markt an einem kritischen Punkt: Entweder gelingt die Verteidigung der aktuellen Unterstützungszone – oder es droht ein deutlich tieferer Kursrutsch.

Institutionelle Investoren ziehen sich zurück

Die jüngsten Zahlen zeichnen ein klares Bild: US-amerikanische Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten in der vergangenen Woche Nettoabflüsse von rund 497 Millionen Dollar – der höchste Wochenabfluss seit Ende November. Institutionelle Anleger nehmen offenbar Gewinne mit oder reduzieren ihre Risikopositionen zum Jahresende.

Parallel dazu zeigen sich auch auf der Blockchain selbst Schwächesignale:

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  • Die Einnahmen der Bitcoin-Miner sind seit Mitte Oktober um etwa 11% gesunken
  • Die Nachfrage von Großinvestoren nach Bitcoin stagniert, während einige Altcoins verstärkt akkumuliert werden
  • Trotz der Preisschwäche gibt es jedoch keine finale Kapitulation – langfristige Halter bleiben mehrheitlich investiert

Technische Lage bleibt angespannt

Bitcoin notiert aktuell bei rund 89.400 Dollar und testet damit eine entscheidende Unterstützung. Die 20-Tage-Linie verläuft im Bereich von 89.000 Dollar und markiert die kurzfristige Verteidigungslinie. Hält dieses Level, wäre ein erneuter Vorstoß Richtung 90.000 Dollar möglich.

Problematischer ist die längerfristige Perspektive: Bitcoin handelt mittlerweile unter seinem 365-Tage-Durchschnitt – eine Marke, die historisch oft die Grenze zwischen Auf- und Abwärtstrend definiert. Sollte die Unterstützung bei 85.000 Dollar nachgeben, droht ein Test der psychologisch wichtigen 81.000-Dollar-Zone, dem durchschnittlichen Einstandskurs vieler ETF-Investoren.

Der Crypto Fear & Greed Index steht bei 25 Punkten und signalisiert weiterhin extreme Angst im Markt.

Ausblick auf die letzten Handelstage 2025

Die kommenden Tage dürften richtungsweisend sein. Einerseits besteht die Möglichkeit einer technischen Gegenbewegung, zumal das Verkaufsvolumen trotz der schwachen Stimmung begrenzt bleibt. Andererseits fehlen derzeit die Katalysatoren für einen nachhaltigen Ausbruch nach oben. Eine Rückeroberung der 94.000- bis 95.000-Dollar-Zone wäre nötig, um das aktuelle Belastungsszenario zu entkräften.

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