Der Bitcoin notiert seit Mittwoch unter der Marke von 67.000 US-Dollar. Verantwortlich für den Rückgang sind vor allem Sorgen um eine restriktivere Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve. Während der Kurs unter Druck steht, kaufen institutionelle Investoren über ETFs weiter zu – ein bemerkenswerter Kontrast.

Warsh-Nominierung belastet Risikoappetit

Die Nominierung von Kevin Warsh zum Fed-Vorsitzenden hat die Märkte verunsichert. Warsh gilt als "Falke", der für eine straffere Geldpolitik und weniger Zinssenkungen steht. Bitcoin verlor daraufhin rund 3,1 Prozent binnen 24 Stunden und fiel zeitweise auf 66.804 US-Dollar.

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Zusätzlichen Druck erzeugte US-Finanzminister Scott Bessent mit der Klarstellung, dass die Regierung keine Befugnis habe, den Kryptomarkt zu stützen. Auch traditionelle Märkte reagierten nervös: Der S&P 500 gab 0,33 Prozent ab, der Nasdaq 0,59 Prozent.

Institutionelle Käufer bleiben am Ball

Trotz fallender Kurse fließt weiterhin Kapital in Bitcoin-ETFs. Laut SoSoValue verzeichneten US-Spot-Bitcoin-ETFs in den vergangenen drei Tagen Nettozuflüsse von 166,56 Millionen US-Dollar. Goldman Sachs hat sein Engagement in Krypto-ETFs auf rund 2,36 Milliarden US-Dollar ausgebaut – verteilt auf Bitcoin, Ethereum, Solana und XRP.

Diese Diskrepanz zwischen Preisentwicklung und institutioneller Nachfrage deutet darauf hin, dass große Investoren die aktuelle Schwäche als Kaufgelegenheit interpretieren.

Wal-Bewegung sorgt für Spekulationen

Am Dienstag bewegte eine seit über sieben Jahren inaktive Wallet 2.043 BTC im Wert von etwa 140,8 Millionen US-Dollar. Die Coins stammten ursprünglich vom OTC-Desk Cumberland aus dem Jahr 2019 und wurden in neue Adressen konsolidiert. On-Chain-Analysten diskutieren, ob dies einen Vorboten für erhöhten Verkaufsdruck darstellt.

Parallel kündigte Arkham Intelligence die Schließung seiner Krypto-Handelsplattform Arkham Exchange für Februar 2026 an. Grund: Das tägliche Handelsvolumen blieb dauerhaft unter 620.000 US-Dollar.

Ausblick gespalten

Bitcoin notiert aktuell rund 47 Prozent unter seinem Allzeithoch von circa 126.000 US-Dollar aus dem Oktober 2025. Die Investmentbank Bernstein hält dennoch an ihrem Kursziel von 150.000 US-Dollar bis Ende 2026 fest. Die Begründung: Im Vergleich zu früheren Bärenmärkten fehlen diesmal systemische Ausfälle oder versteckte Hebel.

Kurzfristig dürften die am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktdaten für neue Impulse sorgen. Sie könnten Hinweise darauf geben, wie stark die Fed den geldpolitischen Kurs tatsächlich straffen wird.

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