Bitcoin: Fed-Entscheidung im Fokus
Bitcoin bewegt sich am Mittwoch in einer engen Handelsspanne, während die Märkte auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank warten. Trotz eines schwachen US-Dollar zeigt sich die größte Kryptowährung auffallend zurückhaltend – ganz im Gegensatz zu vielen Altcoins, die mit zweistelligen Gewinnen glänzen. Gleichzeitig sorgt BlackRock mit einer neuen ETF-Strategie für Aufmerksamkeit.
Vorsicht vor der Fed
Die Kryptomärkte halten den Atem an. Um 20:00 Uhr deutscher Zeit gibt die Federal Reserve ihre Zinsentscheidung bekannt, eine halbe Stunde später folgt die Pressekonferenz von Fed-Chef Jerome Powell. Laut CME FedWatch-Daten rechnen 98 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinspause im Bereich von 3,50 bis 3,75 Prozent.
Das Problem: Selbst wenn die Zinsen wie erwartet konstant bleiben, könnte Volatilität folgen. Bitcoin reagierte 2025 in sieben von acht Fällen negativ auf Fed-Sitzungen. Entsprechend sichern sich Händler ab – die Nachfrage nach Put-Optionen mit einem Ausübungspreis von 85.000 Dollar ist deutlich gestiegen.
BlackRock weitet Bitcoin-Engagement aus
Während der Markt wartet, treibt BlackRock die institutionelle Adoption voran. Der Vermögensverwalter hat im Januar 2026 eine S-1-Registrierung für den iShares Bitcoin Premium Income ETF eingereicht. Das Produkt soll Rendite generieren, indem es Call-Optionen auf den bestehenden iShares Bitcoin Trust (IBIT) verkauft.
Für Analysten ist das ein Signal: Der Markt reift. Institutionelle Investoren suchen nach Wegen, auch in volatilen Phasen Erträge aus Bitcoin-Positionen zu ziehen. Die Nachfrage nach solchen Yield-Strategien könnte 2026 deutlich zunehmen.
Technische Lage bleibt angespannt
Aus charttechnischer Sicht bewegt sich Bitcoin in einem klar definierten Donchian-Kanal. Der erste Widerstand liegt bei 91.908 Dollar – erst darüber wird der Weg in Richtung 95.000 Dollar frei. Nach unten gilt es, die Unterstützung bei 85.960 Dollar zu verteidigen. Ein Bruch dieser Marke könnte eine größere Korrektur bis in den Bereich von 74.000 Dollar auslösen.
Die Liquidationsdaten der vergangenen 24 Stunden zeigen: Leerverkäufer wurden mit 63,87 Millionen Dollar ausgestoppt, während Long-Positionen nur 14,2 Millionen Dollar verloren. Die Käuferseite behält vorerst die Oberhand – solange die 88.000-Dollar-Marke hält.
Marktstruktur im Wandel
Bemerkenswert ist die Verschiebung an den Derivatemärkten. Erstmals hat das Open Interest bei Bitcoin-Optionen das Volumen der Perpetual Futures überholt. Das deutet auf eine reifere Marktstruktur hin, in der institutionelle Akteure verstärkt komplexe Absicherungsstrategien nutzen, statt nur auf steigende oder fallende Kurse zu wetten.
Die nächsten Stunden dürften entscheidend sein. Sollte die Fed-Pressekonferenz keine negativen Überraschungen bergen, könnte Bitcoin den Ausbruch über 90.000 Dollar wagen. Enttäuscht Powell jedoch die Erwartungen, bleibt das Risiko eines Tests der 85.000-Dollar-Marke real.
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