Bitcoin: Ein Gamechanger?
Der Bitcoin kämpft aktuell mit wichtigen charttechnischen Hürden und nähert sich der psychologisch signifikanten Marke von 90.000 US-Dollar. Während charttechnisch eine tiefere Korrektur droht, liefern Fundamentaldaten ein widersprüchliches Bild: Miner stehen unter Stress, doch neue Unternehmensinvestments sorgen für Hoffnung. Die Kryptowährung steht an einem entscheidenden Punkt.
Charttechnik trübt sich ein
Die technische Lage hat sich zu Wochenbeginn verschlechtert. Der Bereich zwischen 95.000 und 96.000 US-Dollar, der zuvor als stabile Unterstützung galt, fungiert nun als Widerstandszone. Marktbeobachter warnen, dass ein nachhaltiger Tagesschlusskurs unter der 90.000-Dollar-Marke eine tiefere Korrektur auslösen könnte. Als mögliches Ziel gilt in diesem Szenario der Bereich um 84.000 US-Dollar, wo Liquidität durch Stop-Loss-Orders vermutet wird. Aktuell notiert der Kurs bei gut 92.997 US-Dollar und zeigt sich damit kurzfristig stabil.
Warnsignal aus dem Mining-Sektor
Ein fundamentaler Belastungsfaktor kommt direkt aus dem Netzwerk selbst. Die Hashrate – das Maß für die gesamte Rechenleistung im Bitcoin-Netzwerk – ist erstmals seit September 2025 unter die Marke von 1 Zettahash gefallen. Dieser Rückgang deutet darauf hin, dass Miner aufgrund gesunkener Margen und hoher Betriebskosten gezwungen sind, unrentable Hardware vom Netz zu nehmen.
Historisch betrachtet wird eine solche Entwicklung oft als "Kapitulation der Miner" bezeichnet. Auch wenn dies kurzfristig auf Stress im System hindeutet, markierte dieses Phänomen in der Vergangenheit häufig einen lokalen Boden, da der Verkaufsdruck der Miner nachlässt.
Institutionelle Anleger uneins
Das Bild bei Großanlegern ist derzeit gespalten. Auf der einen Seite sorgt die Restaurantkette Steak 'n Shake für positive Schlagzeilen: Das Unternehmen investierte am Wochenende 10 Millionen US-Dollar in Bitcoin und kündigte an, künftig einen Teil der Umsätze in die Kryptowährung umzuschichten. Dies unterstreicht den Trend zur Diversifizierung von Firmenreserven auch außerhalb des Tech-Sektors.
Dem gegenüber steht der Rückzug des Investmenthauses Jefferies. Die Firma hat ihre 10-prozentige Bitcoin-Allokation vollständig gestrichen und das Kapital in Gold und Goldminenaktien umgeschichtet. Als Begründung führte Chefstratege Christopher Wood langfristige Risiken durch Quantencomputer an – ein Narrativ, das Risikomanager zunehmend stärker gewichten.
Regulatorischer Boden hält
Trotz der aktuellen Unsicherheit bietet die politische Rahmenbedingung in den USA weiterhin eine Stütze. Die im März 2025 von Präsident Trump unterzeichnete Anordnung zur Schaffung einer strategischen Bitcoin-Reserve ist weiterhin in Kraft. Da diese den Verkauf von staatlich gehaltenen Bitcoin-Beständen untersagt, entfällt ein potenzieller Angebotsschock durch Regierungsverkäufe, was Analysten als langfristigen Stabilisator werten.
Die kurzfristige Richtung des Marktes wird nun maßgeblich davon abhängen, ob die Bullen die Unterstützung bei 90.000 US-Dollar gegen die aktuelle Risikoaversion verteidigen können.
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