Bitcoin: Droht ein Angebotsschock?
Bitcoin startet volatil in das Handelsjahr 2026. Während institutionelle Anleger ihre Bestände massiv aufstocken, sorgt eine geopolitische Entwicklung für erhebliche Nervosität am Markt. Berichte über eine gigantische "Schattenreserve" in Venezuela könnten das Angebotgefüge nachhaltig verändern und stellen Anleger vor die Frage: Kann die Nachfrage der ETFs einen potenziellen Verkaufsdruck absorbieren?
Die venezolanische Unbekannte
Der zentrale Treiber der aktuellen Marktstimmung ist die Unsicherheit rund um Bitcoin-Bestände des venezolanischen Staates. Nach der US-Militärintervention und der Festsetzung von Präsident Maduro kursieren Geheimdienstberichte über eine staatliche Reserve von bis zu 660.000 Bitcoin. Diese Menge entspricht fast drei Prozent des gesamten im Umlauf befindlichen Angebots und soll seit 2018 durch Öl- und Goldgeschäfte akkumuliert worden sein.
Marktbeobachter wägen derzeit zwei Szenarien ab: Sollte die US-Regierung diese Assets beschlagnahmen und liquidieren, droht eine Preiskorrektur, die den Verkauf der deutschen Bestände im Jahr 2024 weit in den Schatten stellen würde. Werden die Coins hingegen im Zuge langwieriger Rechtsstreitigkeiten eingefroren, würde dies dem Markt erhebliche Liquidität entziehen – ein Szenario, das langfristig preistreibend wirken könnte.
Institutionelle Anleger greifen zu
Ungeachtet der geopolitischen Risiken nutzen Großinvestoren das aktuelle Niveau zum Einstieg. Das Unternehmen Strategy (ehemals MicroStrategy) unter der Führung von Michael Saylor bestätigte zum Wochenstart den Kauf weiterer 1.286 Bitcoin. Damit wächst der Bestand der Firma auf über 673.000 Einheiten an.
Auch die US-Spot-ETFs zeigen nach einer kurzen Schwächephase wieder Stärke. Daten von SoSoValue belegen Nettozuflüsse von über 470 Millionen Dollar am letzten Handelstag, wobei BlackRocks IBIT-ETF allein fast 300 Millionen Dollar einsammelte. Das "Smart Money" scheint die geopolitischen Störfeuer derzeit auszublenden und auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrends zu setzen.
Volatilität und Marktdaten
Das Spannungsfeld zwischen politischen Risiken und institutioneller Kaufwut führt zu heftigen Kursbewegungen. Der schnelle Anstieg zurück über die 93.000-Dollar-Marke zwang viele Leerverkäufer zur Aufgabe ihrer Positionen. Aktuell notiert Bitcoin bei 93.435,00 US-Dollar, was einem Tagesplus von 0,83 Prozent entspricht.
Das Ringen um die weitere Richtung spiegelt sich in den technischen Marken wider. Während die Zone um 87.000 Dollar als wichtige Unterstützung dient, blicken Bullen auf den Widerstand bei 93.500 Dollar. Ein nachhaltiger Ausbruch über dieses Niveau wäre notwendig, um erneut die psychologisch wichtige Hürde von 100.000 Dollar ins Visier zu nehmen.
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