Bitcoin notiert stabil um die Marke von 95.000 US-Dollar, doch abseits der Charts braut sich in Washington etwas zusammen. Ausgerechnet die führende US-Börse Coinbase hat ihre Unterstützung für ein zentrales Gesetzesvorhaben zurückgezogen und damit den politischen Prozess ins Stocken gebracht. Anleger stehen nun im Spannungsfeld zwischen regulatorischer Unsicherheit und anhaltendem institutionellen Interesse.

Politisches Tauziehen

Der Hauptgrund für die aktuelle Zurückhaltung am Markt liegt in den USA. Der sogenannte "CLARITY Act", der eigentlich rechtliche Klarheit für digitale Assets schaffen sollte, ist ins Wanken geraten. Der Bankenausschuss des US-Senats musste eine geplante Abstimmung verschieben, nachdem Coinbase den Entwurf öffentlich kritisierte.

Die Börsenleitung argumentiert, die aktuelle Fassung würde die Branche schlechter stellen als zuvor. Kritisiert werden insbesondere Beschränkungen für tokenisierte Aktien, ein erweiterter staatlicher Zugriff auf DeFi-Transaktionsdaten sowie ungünstige Regelungen für Stablecoins. Diese Blockadehaltung hat Unsicherheit in den Markt gebracht, da eine schnelle regulatorische Lösung nun in weite Ferne rückt.

Wale kaufen, Kleinanleger zögern

Trotz der politischen Störfeuer zeigt sich der Bitcoin-Kurs relativ robust. Mit einem Wochenplus von rund 5 Prozent und einem aktuellen Kurs von gut 95.500 US-Dollar befindet sich die Kryptowährung in einer Konsolidierungsphase. Dabei zeichnet sich eine interessante Divergenz ab: Während US-Spot-ETFs zuletzt Nettoabflüsse verzeichneten – ein Zeichen für Vorsicht bei Privatanlegern –, signalisieren On-Chain-Daten das Gegenteil bei Großanlegern.

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Sogenannte Wale verschieben signifikante Bestände in Cold Wallets, was auf eine langfristige Haltestrategie hindeutet. Zudem deutet der Handel mit Bitcoin-Futures an der Chicago Mercantile Exchange (CME) auf anhaltendes institutionelles Interesse hin. Technisch betrachtet liegt eine wichtige Liquiditätszone auf der Unterseite bei 93.000 US-Dollar, während ein Ausbruch über 97.000 US-Dollar neue Dynamik entfachen könnte.

Technologischer Fortschritt

Abseits der Preisspekulation entwickelt sich das Ökosystem weiter. Stanford-Professor David Tse hat mit "BABE" ein neues Protokoll vorgestellt, das Zero-Knowledge-Proofs auf Bitcoin effizienter machen soll. Ziel ist es, Speicher- und Initialisierungskosten drastisch zu senken und so die Skalierbarkeit des Netzwerks zu verbessern. Ein erstes Testnetz ist bereits für Februar 2026 angekündigt.

Der Blick der Marktteilnehmer richtet sich nun primär auf den 27. Januar, wenn die verschobene Anhörung im US-Senat stattfinden soll. Während Prognosemärkte weiterhin eine hohe Wahrscheinlichkeit für das Erreichen der 100.000-Dollar-Marke noch in diesem Monat einpreisen, bleibt die kurzfristige Entwicklung eng an den Fortgang der Regulierungsdebatte geknüpft.

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