Bitcoin: Absturz im Nahost-Chaos
Die Kryptomärkte zeigen heute ein düsteres Bild. Bitcoin sackte in der Nacht auf 66.461 Dollar ab – ein Minus von 0,5 Prozent binnen 24 Stunden. Damit liegt die führende Digitalwährung bereits 47 Prozent unter ihrem Allzeithoch von 126.198 Dollar, das am 7. Oktober 2025 markiert wurde.
Der Grund für die negative Stimmung: Die militärische Eskalation im Nahen Osten versetzt die globalen Finanzmärkte in Aufruhr. Nach den Angriffen der USA und Israels auf Iran am Wochenende, bei denen hochrangige iranische Vertreter getötet wurden, droht der Konflikt auf die gesamte Region überzugreifen. US-Präsident Donald Trump kündigte gegenüber der New York Times an, die Offensive könne vier bis fünf Wochen andauern.
Angstbarometer auf Extremwert
Die Nervosität der Anleger spiegelt sich deutlich im CMC Fear and Greed Index wider. Das Stimmungsbarometer von CoinMarketCap steht aktuell bei 15 Punkten – ein Wert, der "extreme Angst" signalisiert. Vor einer Woche lag der Index bei 14, gestern bei 16. Das Gesamtmarktvolumen aller Kryptowährungen ist auf 2,26 Billionen Dollar geschrumpft.
Bitcoin ist nicht allein auf Talfahrt. Ethereum verlor in den vergangenen 24 Stunden zwei Prozent und notiert bei 1.959 Dollar – satte 60 Prozent unter dem Höchststand von 4.953 Dollar vom 25. August 2025. Auch andere große Coins zeigen sich schwach: Solana büßte 1,9 Prozent ein, XRP gab 1,6 Prozent nach, Dogecoin verlor 1,8 Prozent.
Kapitalflucht aus Bitcoin-ETFs
Besonders bedenklich: Auch die institutionellen Investoren ziehen sich zurück. Bitcoin-Spot-ETFs in den USA verzeichneten am Freitag Nettoabflüsse von 28 Millionen Dollar. Am Donnerstag waren noch Zuflüsse von 254 Millionen Dollar zu beobachten gewesen. Bei Ethereum-ETFs sah es noch drastischer aus – hier flossen 43 Millionen Dollar ab, nach Zuflüssen von sieben Millionen Dollar am Vortag.
Analysten von BofA Securities warnen vor "tiefen und anhaltenden" geopolitischen Risiken durch die Iran-Angriffe. Zwar erwarten sie keinen langwierigen Konflikt, doch die Gefahr extremer Marktausschläge sei deutlich höher als bei früheren Spannungen mit Iran im Jahr 2025. Ein dauerhafter Ölpreisanstieg könnte die Weltwirtschaft in eine stagflationäre Schockphase treiben – stagnierende Wirtschaft bei gleichzeitig steigenden Preisen.
Bitcoin liegt im Gesamtranking aller Assets weltweit auf Platz 13. Das Jahresresultat für 2026 fällt mit einem Minus von 24,1 Prozent ernüchternd aus. Die Handelsspanne der vergangenen 24 Stunden bei Ethereum erstreckte sich von 1.909 bis 2.015 Dollar – ein Zeichen für die hohe Volatilität in unsicheren Zeiten.
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