Sieben Sekunden hat der letzte WM-Auftritt von Marco Schwarz in Saalbach-Hinterglemm gedauert. (Rennbericht >>>) Der Kärntner rutschte am Sonntag im Slalom schon vor der ersten Zwischenzeit aus. "Ich war da nicht der Favorit. Aber ich hätte die Chance gern genutzt, leider ist es in die Hose gegangen", sagte er nachher. Auch wenn es nicht seine Weltmeisterschaften waren, sparte Schwarz nicht mit Lob für die Organisatoren: "Es ist sicher mit Abstand das beste Großevent, wo ich bis jetzt war." Für Schwarz war es der zweite Ausfall in Saalbach-Hinterglemm nach jenem in der Teamkombi. "Schon sehr bitter. Ich wollte attackieren", betonte er nachher. "In der Kombi habe ich es nicht selber in der Hand gehabt, bin ich auch ausgeschieden, und heute ist natürlich auch bitter." Mit Startnummer 21 habe er eine freche Linie gesucht. "Natürlich bin ich mir auch bewusst, dass für eine Medaille sehr, sehr viel zusammenpassen hätte müssen, so ehrlich muss ich auch sein", sagte Schwarz. Erstmals seit St. Moritz 2017 verließ er einen WM-Ort ohne Medaille. "Auch ein bisschen stolz" (Text wird unterhalb fortgesetzt)