Nach monatelangem Abwärtstrend könnte endlich wieder Hoffnung für BioNTech-Anleger aufkommen. Gleich drei positive Nachrichten geben der Aktie neuen Rückenwind und deuten auf eine strategische Neuausrichtung hin – weg von der Abhängigkeit vom COVID-Geschäft, hin zu einem diversifizierten Biotech-Konzern.

FDA-Zulassung als Game-Changer

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat am Mittwoch grünes Licht für BioNTechs aktualisierten COVID-19-Impfstoff gegeben. Dieser zielt spezifisch auf die derzeit dominierende LP.8.1-Variante ab und ist damit wissenschaftlich optimiert für die aktuelle Pandemie-Lage. Die Zulassung umfasst insbesondere Risikogruppen: Erwachsene ab 65 Jahren sowie Personen zwischen 5 und 64 Jahren mit Vorerkrankungen.

Noch wichtiger: Die FDA erteilte sofortige Versandgenehmigung, was einen raschen Vertrieb sicherstellt. Dies unterstreicht die Dringlichkeit der Maßnahme und könnte für spürbare Umsätze in der kommenden Impfsaison sorgen.

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Milliarden-Deal mit Bristol Myers Squibb

Neben dem COVID-Geschäft treibt BioNTech die Expansion in der Onkologie massiv voran. Die im Juni angekündigte Partnerschaft mit Bristol Myers Squibb im Volumen von 11,1 Milliarden Dollar zeigt, dass das Unternehmen ernsthaft an seiner Transformation arbeitet.

Im Fokus steht die gemeinsame Entwicklung und Vermarktung von BNT327 – einem bispezifischen Antikörper gegen PD-L1 und VEGF-A bei verschiedenen soliden Tumoren. Die Finanzstruktur ist dabei mehr als komfortabel für BioNTech: 1,5 Milliarden Dollar Sofortzahlung plus 2 Milliarden Dollar in nicht-kontingenten Jahreszahlungen bis 2028. Zusätzlich sind bis zu 7,6 Milliarden Dollar an Meilensteinzahlungen möglich.

Strategische Übernahme von CureVac

BioNTech stärkt seine mRNA-Technologieplattform weiter durch die geplante Übernahme von CureVac. Der im Juni gestartete öffentliche Umtauschangebot könnte die Technologiebasis erheblich erweitern und Synergien im Forschungsbereich freisetzen.

Pipeline zeigt erste Erfolge

Die diversifizierte Onkologie-Pipeline umfasst mehrere Phase-1/2-Studien mit BNT327 und anderen mRNA-Wirkstoffen sowie Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten. Ziel sind Kombinationstherapien bei Brust-, Lungen-, Darm- und anderen Krebsarten. Diese breite Aufstellung reduziert die Abhängigkeit vom Impfgeschäft deutlich.

Die jüngsten Quartalszahlen untermauern den Erholungskurs: Die Umsätze haben sich im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt, die Nettoverluste konnten erheblich reduziert werden. Bei einer Marktkapitalisierung von über 27 Milliarden Dollar bleibt BioNTech ein schwergewichtiger Player im Biotech-Sektor.

Die Kombination aus regulatorischen Erfolgen, strategischen Partnerschaften und Pipeline-Fortschritten positioniert BioNTech deutlich besser als noch vor wenigen Monaten. Die Frage ist: Reicht das, um den Abwärtstrend nachhaltig zu durchbrechen?

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