Bayer Aktie: Großartige Erfolgsgeschichten
Lange Zeit machten Investoren einen großen Bogen um den Leverkusener Konzern, doch nun wendet sich das Blatt dramatisch. Eine seltene Einigkeit unter führenden Investmentbanken treibt den Kurs auf ein neues 12-Monats-Hoch und sorgt für massive Kaufimpulse. Doch was steckt fundmental hinter der plötzlichen Euphorie von Goldman Sachs und Co.?
Analysten blasen zum Einstieg
Besonders das Votum von Goldman Sachs sorgt für Aufsehen: Die US-Bank hat Bayer direkt auf ihre prestigeträchtige „European Conviction List" gesetzt und das Kursziel bei 42,50 Euro verankert. Die Analysten spekulieren auf eine entscheidende Entlastung im zähen Glyphosat-Rechtsstreit noch in der ersten Jahreshälfte 2026. Dies würde den Weg frei machen, damit sich der Markt wieder auf das operative Pharmageschäft konzentrieren kann.
Barclays schloss sich dem Optimismus an und hob das Kursziel drastisch von 30 auf 45 Euro an. Als Treiber identifizieren die Experten hier vor allem steigende Umsatzprognosen für das Nierenmedikament Kerendia sowie höhere Margen in der Agrarsparte CropScience.
Bewertung und Charttechnik
Diese institutionelle Unterstützung befeuert eine beeindruckende Rallye: Vom Jahrestief bei 18,38 Euro hat sich der Kurs mehr als verdoppelt und notiert nun bei über 39 Euro. Fundamental scheint trotz des steilen Anstiegs noch Luft nach oben, denn mit einem erwarteten KGV von 6,88 ist die Bewertung im historischen Vergleich weiterhin günstig.
Technisch ist die Situation jedoch ambitioniert. Der RSI-Indikator signalisiert mit einem Wert von über 76 eine überkaufte Situation, was kurzfristig die Wahrscheinlichkeit für Konsolidierungen erhöht. Der langfristige Trend ist hingegen intakt, da die Aktie deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt notiert.
Pipeline liefert Argumente
Abseits der Finanzmathematik stützen operative Fortschritte die Wachstumsstory. Positive Nachrichten kommen aus der Pipeline:
* Kerendia (Finerenone): Zulassung in Japan für chronische Herzinsuffizienz erhalten.
* Sevabertinib: „Breakthrough Therapy"-Status in den USA und China für die Lungenkrebsbehandlung.
* Kooperationen: Neue Partnerschaften im Bereich KI-Antikörper und Herztherapie.
Bereits morgen, am 13. Januar, wird Pharma-Vorstand Stefan Oelrich auf der J.P. Morgan Healthcare Conference erwartet, um weitere Einblicke in die Strategie zu geben. Das zentrale Risiko bleibt jedoch die Glyphosat-Thematik: Sollte die von Goldman Sachs prognostizierte rechtliche Entlastung im ersten Halbjahr 2026 ausbleiben, steht die Bewertungsgrundlage erneut auf dem Prüfstand. Nächster wichtiger Fixpunkt für Anleger sind die Quartalszahlen am 25. Februar.
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