Barrick Gold startet mit Rekordgewinnen und einer neuen Finanzchefin in den März 2026. Doch die Freude über das operativ stärkste Jahr der Firmengeschichte wird getrübt: Ein eskalierender Streit mit dem Partner Newmont bedroht die geplante Abspaltung des riesigen Nordamerika-Geschäfts. Investoren blicken nun gespannt darauf, ob der juristische Konflikt den strategischen Umbau ausbremst.

Rekordzahlen treffen auf Rechtsstreit

Das Unternehmen meldete für das vierte Quartal 2025 beeindruckende Kennzahlen mit einem Umsatz von 6,00 Milliarden Dollar und einem operativen Cashflow von 2,73 Milliarden Dollar. Die „Tier One“-Assets operieren mittlerweile mit Bruttomargen von 70 Prozent. Parallel dazu übernahm Helen Cai am 1. März das Amt des CFO. Ihre Erfahrung im Investmentbanking bei Goldman Sachs gilt als strategisches Signal: Barrick rüstet sich für komplexe Kapitalmarkttransaktionen. Trotz der rechtlichen Unsicherheiten notiert die Aktie mit 44,11 Euro in Schlagdistanz zu ihrem 52-Wochen-Hoch, was das bisherige Vertrauen des Marktes untermauert.

Strategiewechsel hin zu Kupfer

Im Zentrum der langfristigen Planung steht der Börsengang (IPO) der nordamerikanischen Gold-Assets. Unter der Führung von Mark Hill soll dieser Schritt Wert für die Aktionäre heben. Nach der geplanten Trennung wird sich der verbleibende Barrick-Konzern massiv auf Kupfer ausrichten. Bis 2030 soll das rote Metall 30 bis 40 Prozent zum operativen Ergebnis beitragen, gestützt durch Großprojekte wie die Erweiterung der Lumwana-Mine in Sambia.

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Eskalation in Nevada

Doch genau dieser Nordamerika-Plan wackelt. Der Joint-Venture-Partner Newmont wirft Barrick vor, Ressourcen aus dem gemeinsamen „Nevada Gold Mines“-Komplex systematisch zugunsten des eigenen, zu 100 Prozent gehaltenen Projekts „Fourmile“ abgezweigt zu haben. Newmont hat eine formelle Mängelrüge ausgesprochen. Sollte bis zum Ablauf einer Frist Anfang März keine Einigung erzielt werden, droht der Gang vor Gericht – was den Zeitplan und die Bewertung des geplanten IPOs empfindlich treffen könnte.

Ironischerweise ist Fourmile operativ ein voller Erfolg: Barrick konnte die dortigen Goldressourcen das zweite Jahr in Folge verdoppeln. Die kommenden Wochen sind nun entscheidend. Während am 16. März die Dividende ausgeschüttet wird, läuft die Frist zur Beilegung des Streits mit Newmont ab. Das Management muss beweisen, dass es die strategische Neuausrichtung gegen den Widerstand des Partners durchsetzen kann.

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