Barrick Gold Aktie: Streit um Börsengang
Eigentlich wollte Barrick Gold seine nordamerikanischen Assets bis Ende 2026 in eine eigenständige Firma ausgliedern. Doch nun stellt sich der wichtigste Partner quer. Der Branchenriese Newmont fordert lautstark Verbesserungen am gemeinsamen Joint Venture und könnte den ambitionierten Zeitplan für den Börsengang empfindlich stören.
Kritik am Kern-Asset
Newmont hat öffentlich Bedenken hinsichtlich der Leistung der "Nevada Gold Mines" geäußert. Das Joint Venture, an dem Barrick 61,5 Prozent hält, kämpft laut Newmont mit einer Unterperformance und sinkenden Asset-Werten. Die Forderung des Partners ist eindeutig: Diese operativen Probleme müssen gelöst werden, bevor Barrick seine Anteile in das geplante neue Unternehmen überführt.
Für die strategischen Pläne von Barrick ist dieser Einwand ein potenzielles Hindernis. Das Unternehmen beabsichtigt, ein Portfolio seiner nordamerikanischen Kerngeschäfte in eine neue, börsennotierte Gesellschaft abzuspalten. Neben dem Nevada-Anteil soll dieses neue Vehikel auch Beteiligungen an der Pueblo Viejo Mine und dem Fourmile-Vorkommen enthalten. Diese massive Umstrukturierung soll das Geschäftsprofil schärfen, steht nun aber unter dem Vorbehalt einer Einigung mit Newmont.
Solide Zahlen, volatiler Markt
Während auf strategischer Ebene Konfliktpotenzial herrscht, präsentiert sich das operative Geschäft stabil. Barrick hat die Produktionsziele für 2025 erreicht und blickt optimistisch auf das laufende Jahr.
* Prognose 2026: Das Management erwartet eine Goldproduktion zwischen 2,9 und 3,25 Millionen Unzen.
* Kapitalrückfluss: Eine neue Dividendenpolitik soll das Vertrauen in die Finanzkraft und den Cashflow unterstreichen.
Diese Entwicklungen finden in einem dynamischen Marktumfeld statt. Nachdem der Goldpreis im Januar neue Rekordhochs markierte, folgte Anfang Februar eine Phase hoher Volatilität mit anschließender Erholung. Diese Preisschwankungen haben direkten Einfluss auf die Profitabilität der Minenbetreiber.
Der Fokus der Anleger verschiebt sich nun weg von den reinen Produktionsdaten hin zur Diplomatie auf Führungsebene. Barrick muss die Bedenken von Newmont zügig und substantiell ausräumen, um den Zeitplan für den Börsengang nicht zu gefährden. Ohne eine Klärung der Situation bei den Nevada Gold Mines droht sich die geplante Wertschöpfung durch den Spin-off auf unbestimmte Zeit zu verschieben.
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