Barrick Gold steht bei Investoren weiter hoch im Kurs. Die Aktie notierte am Freitag bei 48,85 US-Dollar und damit nahe ihres 52-Wochen-Hochs – trotz belastender Produktionsdaten aus Mali, die am Wochenende bekannt wurden. Das westafrikanische Land verzeichnete 2025 einen Rückgang der industriellen Goldproduktion um 22,9 Prozent, maßgeblich verursacht durch den monatelangen Stillstand von Barrick-Anlagen. Doch der Markt blickt offenbar nach vorne.

Mali-Konflikt geklärt, Sektor boomt

Die malischen Behörden führten den Produktionseinbruch explizit auf den Streit um ein neues Bergbaugesetz zurück, der Barricks Loulo-Gounkoto-Komplex zeitweise lahmlegte. Ende 2025 einigte sich das Unternehmen mit der Regierung auf einen Vergleich über 430 Millionen US-Dollar und erhielt die volle Kontrolle über seine Anlagen zurück. Festgehaltene Mitarbeiter wurden freigelassen.

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Während die rückblickenden Zahlen aus Mali die operative Belastung quantifizieren, profitiert die Aktie von einem beispiellosen Sektor-Aufschwung. Der Goldpreis ist binnen Jahresfrist um rund 66 Prozent gestiegen – ein enormer Margentreiber für Produzenten. Selbst mit reduziertem Volumen aus Mali dürfte der realisierte Preis pro Unze einen Großteil des Umsatzrückgangs kompensiert haben.

Hinzu kommt: Barrick stärkte seine Bilanz im September 2025 durch den Verkauf der Hemlo-Mine für 1,1 Milliarden US-Dollar. Diese Liquidität federt vorübergehende Einnahmeausfälle ab.

Ausblick auf Zahlen

Am 5. Februar 2026 legt Barrick seine Jahreszahlen 2025 vor. Investoren erwarten Details zur finanziellen Auswirkung des Mali-Stillstands im vierten Quartal sowie einen Produktionsausblick für 2026. Mit der Rückkehr der westafrikanischen Anlagen zur vollen Kapazität rechnen Analysten mit einer Normalisierung der Fördermengen.

Technisch konsolidiert die Aktie knapp unter der psychologisch wichtigen 50-US-Dollar-Marke. Ein Durchbruch über das 52-Wochen-Hoch bei 50,51 US-Dollar könnte weiteres Aufwärtspotenzial freisetzen – vorausgesetzt, die Renditenanstiege am Anleihemarkt belasten das Edelmetall nicht nachhaltig.

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