Barrick Gold Aktie: Führungswechsel nach Rally
Der Goldriese aus Toronto nutzt die aktuelle Stärke für einen bedeutenden Umbau an der Konzernspitze. Während die Aktie dank historischer Goldpreise und einer massiven Performance in den letzten zwölf Monaten nahe ihrem 52-Wochen-Hoch notiert, kündigt das Unternehmen einen Wechsel auf dem wichtigen Posten des Finanzvorstands an. Anleger blicken nun darauf, ob die neue Personalie den strategischen Kurs in einem hochdynamischen Marktumfeld fortsetzen kann.
Neue Finanzchefin übernimmt im März
Barrick Gold bestätigte am Sonntag eine zentrale Personalentscheidung: Graham Shuttleworth, der langjährige CFO, wird das Unternehmen verlassen. Sein Abgang erfolgt unmittelbar nach der Veröffentlichung der Jahresergebnisse für 2025, die für den 5. Februar 2026 terminiert sind. Als Nachfolgerin wurde Helen Cai benannt, die ihr Amt zum 1. März 2026 antreten wird. Cai gehört bereits seit November 2021 dem Board von Barrick an und bringt mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung von renommierten Adressen wie Goldman Sachs und der China International Capital Corporation (CICC) mit.
Der Zeitpunkt für diesen Übergang scheint günstig gewählt. Unterstützt durch einen Goldpreis, der Ende 2025 die Marke von 4.000 US-Dollar je Unze durchbrach, konnte die Aktie massiv zulegen. Auf 12-Monats-Sicht verzeichnet das Papier ein Plus von gut 174 Prozent und notiert mit einem aktuellen Kurs von 42,70 Euro nur minimal unter dem kürzlich markierten 52-Wochen-Hoch.
Kupfer als strategischer Treiber
Neben dem klassischen Goldgeschäft rückt die Diversifizierung in Richtung Kupfer zunehmend in den Fokus. Das Unternehmen profitiert hierbei von der wachsenden Nachfrage aus dem Sektor für Elektrofahrzeuge. Analysten bewerten insbesondere das Reko Diq-Projekt in Pakistan positiv, das nach 2028 jährliche Kupferumsätze von rund 900 Millionen US-Dollar generieren soll. Auch die Erweiterung der Lumwana-Mine in Sambia stärkt diese Positionierung.
Trotz der Euphorie warnen Marktbeobachter vor Risiken. Die gestiegenen Förderkosten (AISC), die zuletzt bei 1.684 US-Dollar pro Unze lagen, könnten die Margen belasten, sollte der Goldpreis korrigieren. Zudem bleibt die geografische Konzentration der Minen in Afrika und Asien ein Faktor, den Investoren im Auge behalten müssen, auch wenn dies eine gewisse Absicherung gegen politische Risiken in den USA bietet.
Ausblick auf die Zahlen
Die Aufmerksamkeit des Marktes richtet sich nun auf den 5. Februar 2026. Die anstehenden Jahreszahlen werden nicht nur den formellen Abschied von Graham Shuttleworth markieren, sondern auch Aufschluss darüber geben, ob Barrick das starke operative Momentum aus dem Jahr 2025 halten kann. Angesichts der hohen Erwartungshaltung wird entscheidend sein, ob der Konzern die Prognosen bestätigen und die Kostenseite im Griff behalten kann.
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