Der Goldproduzent Barrick Gold eilt derzeit von einem Hoch zum nächsten. Getrieben von einem historisch hohen Goldpreis und starken operativen Cashflows notiert das Papier in der Nähe seiner Rekordstände. Während Anleger angesichts der rasanten Kursverdopplung nervös werden könnten, senden Analysten ein überraschend eindeutiges Signal: Trotz der Bewertung scheint das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht.

Analysten bleiben optimistisch

Die Stimmung an der Wall Street ist ungebrochen positiv. Am Freitag bekräftigten 15 Brokerhäuser ihre Einschätzungen, wobei die überwältigende Mehrheit zum Kauf rät. Laut aktuellen Daten stufen sieben Analysten die Aktie als "Buy" und sieben sogar als "Strong Buy" ein; lediglich ein Experte votiert mit "Hold".

Namhafte Institute wie die Citigroup, Scotiabank und National Bank Financial haben ihre Bewertungen in den vergangenen Monaten nach oben korrigiert. Interessant ist dabei eine Diskrepanz: Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt teils noch unter dem aktuellen Börsenkurs. Dies deutet darauf hin, dass die Experten von der Dynamik der Rallye überrascht wurden und ihre Modelle möglicherweise zeitnah an die Realität anpassen müssen.

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Goldpreis als Kurstreiber

Verantwortlich für den Höhenflug ist primär der zugrunde liegende Rohstoff. Der Goldpreis kletterte zuletzt auf über 4.500 US-Dollar pro Feinunze, gestützt durch geopolitische Spannungen und anhaltende Käufe durch Zentralbanken.

Wie stark Barrick von diesem Umfeld profitiert, zeigten bereits die Ergebnisse des dritten Quartals 2025. Das Unternehmen generierte einen operativen Rekord-Cashflow von 2,4 Milliarden Dollar. Diese fundamentale Stärke spiegelt sich direkt im Aktienkurs wider: Auf Sicht von 12 Monaten verzeichnet das Papier ein Plus von rund 171 Prozent und notiert aktuell direkt am 52-Wochen-Hoch von 41,09 Euro.

Spannung vor den Zahlen

Der nächste entscheidende Impuls steht bereits fest: Am Donnerstag, den 5. Februar 2026, wird Barrick vor Börsenbeginn die Zahlen für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr vorlegen. Analysten erwarten einen deutlichen Gewinnsprung und rechnen im Schlussquartal mit einem Umsatzwachstum von über 40 Prozent im Jahresvergleich.

Der anstehende Finanzbericht wird zur Bewährungsprobe für die hohe Bewertung. Investoren werden dabei nicht nur auf die reine Gewinnentwicklung achten, sondern vor allem Updates zu den politischen Risiken der Operationen in Mali sowie Fortschritte beim Kupferprojekt Reko Diq in Pakistan prüfen. Sollte Barrick die Cashflow-Stärke des Vorquartals bestätigen, liefert dies das fundamentale Fundament für das aktuelle Kursniveau.

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