Barrick Aktie: Mali-Deal abgeschlossen
Barrick hat zwei zentrale Risiken aus seinem Portfolio eliminiert. In Mali wurde die vollständige Kontrolle über eine Schlüsselmine zurückerlangt, in Pakistan die Logistik für das künftige Mega-Projekt gesichert. Beide Entwicklungen schaffen operative Klarheit – und das zu überschaubaren Kosten.
Mali: Drei Tonnen Gold zurück
Die malische Regierung hat angeordnet, rund drei Tonnen beschlagnahmtes Gold im Wert von etwa 400 Millionen Dollar an Barrick zurückzugeben. Damit ist die im November vereinbarte Einigung nun faktisch umgesetzt. Das Unternehmen erhält die operative Kontrolle über die Loulo-Gounkoto-Mine zurück – eines der profitabelsten Goldprojekte im Portfolio.
Die Eckpunkte der Einigung:
- Barrick zahlt 244 Milliarden CFA-Francs (rund 430 Millionen Dollar)
- Mali gibt Gold im Wert von etwa 400 Millionen Dollar zurück
- Alle Schiedsverfahren und Anklagen werden fallengelassen
- Vier zuvor inhaftierte Mitarbeiter sind freigelassen
Unterm Strich belastet der Deal die Bilanz kaum. Die Kosten für die Einigung werden nahezu durch den Wert des zurückgegebenen Goldes kompensiert. Wichtiger noch: Der zweijährige Konflikt ist beendet, die Produktionseinnahmen aus Mali damit gesichert.
Pakistan: Exportweg für Reko Diq steht
Parallel hat Barrick am 16. Dezember ein entscheidendes Logistikabkommen für das Reko Diq-Projekt unterzeichnet. Die Tochtergesellschaft Reko Diq Mining Company (RDMC) sicherte sich mit Pakistan International Bulk Terminal Ltd (PIBTL) einen Partner für Lagerung und Export der künftigen Kupfer-Gold-Konzentrate über den Hafen Port Qasim.
Reko Diq gilt als eines der weltweit größten Kupfer-Gold-Vorkommen. Der Produktionsstart ist für 2028 geplant. Mit dem Logistikvertrag beseitigt Barrick potenzielle Engpässe in der Lieferkette, bevor das Projekt überhaupt anläuft.
Analysten sehen Potenzial
15 Analystenhäuser bewerten die Aktie aktuell im Schnitt mit "Kaufen". Die Mehrheit vergibt sogar ein "Strong Buy"-Rating. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 53,69 kanadischen Dollar und signalisiert Aufwärtspotenzial.
Die jüngsten Entwicklungen dürften diese Einschätzung stützen. Mit der Mali-Lösung fällt ein geopolitisches Risiko weg, mit dem Pakistan-Deal entsteht Planungssicherheit für das wichtigste Wachstumsprojekt. Beides zusammen verbessert die Sichtbarkeit künftiger Cashflows erheblich.
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