Ballard Power hat sich radikal neu aufgestellt – und zumindest ein wichtiger Analyst honoriert das. TD Cowen stufte die Aktie von „Sell" auf „Hold" hoch. Nach massiven Einschnitten und Standortschließungen konzentriert sich der Brennstoffzellen-Spezialist nun auf Europa und Nordamerika. Doch reicht das für eine Trendwende?

Harter Schnitt, klarer Fokus

Die Maßnahmen sind weitreichend: Ballard Power hat Betriebs- und Investitionsausgaben drastisch gekappt und sich aus China und Texas zurückgezogen. Stattdessen setzt das Unternehmen konsequent auf Transit-Märkte in Europa und Nordamerika – vor allem im Bus- und Bahn-Segment. TD Cowen wertet diese Fokussierung als Risikoreduktion und sieht das Chance-Risiko-Verhältnis inzwischen ausgeglichener.

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Die Quartalszahlen des dritten Quartals 2025 zeigen erste Erfolge der Restrukturierung. Der Umsatz lag bei rund 32,5 Millionen US-Dollar und übertraf die Erwartungen von etwa 24 Millionen deutlich. Starke Auslieferungen im Bus- und Schienenverkehr waren die Haupttreiber. Auch der Verlust je Aktie fiel mit -0,09 US-Dollar geringer aus als befürchtet (-0,11 US-Dollar). Die Bruttomargen verbesserten sich spürbar, wobei Einmaleffekte eine Rolle spielten.

Die Skepsis bleibt

Trotz operativer Fortschritte bleibt die Ausgangslage schwierig. Außerhalb des Bus-Geschäfts ist die Nachfrage nach wie vor schwach. Die Analystengemeinde zeigt sich entsprechend zurückhaltend: Von 17 bewertenden Häusern raten sechs zum Verkauf, elf empfehlen „Halten". Die durchschnittliche Empfehlung lautet „Reduce". Die Botschaft ist eindeutig – die strategischen Korrekturen werden anerkannt, der Weg zur nachhaltigen Profitabilität aber weiterhin mit Fragezeichen versehen.

Zudem rechnen Beobachter damit, dass der gesamte Wasserstoff-Brennstoffzellen-Markt auch 2026 unter Druck bleibt. Ballard Power hat sich zwar finanziell stabilisiert und verfügt über mehr Liquidität als Schulden. Doch die Unsicherheit über die weitere Geschäftsentwicklung bleibt bestehen. Die Hochstufung von TD Cowen ist ein positives Signal – mehr aber vorerst nicht.

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