Aventis Energy schaltet vom Planen in den Operativmodus. Schon in den nächsten Tagen will das Explorationsunternehmen sein erstes Bohrprogramm am Corvo-Uranprojekt in Kanadas Athabasca-Becken starten – und das nach eigener Aussage sogar früher als gedacht. Für Anleger ist das der Moment, in dem aus Geophysik und Genehmigungen endlich belastbare Bohrdaten werden.

Winterprogramm: Erstes Bohren seit Jahrzehnten

Laut Mitteilung vom 13. Januar hat Aventis die Detailplanung für das erste Winter-Bohrprogramm am Corvo-Projekt abgeschlossen. Die Teams sollen Anfang Februar ins Feld gehen. Geplant ist ein skid-unterstütztes Diamantbohrprogramm über insgesamt rund 3.000 Meter.

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Bemerkenswert: Am Corvo-Projekt wurde seit mehr als 40 Jahren nicht mehr gebohrt. Entsprechend hoch ist die Bedeutung dieses Programms – es liefert zum ersten Mal seit Jahrzehnten direkte Informationen aus dem Untergrund.

Warum die Vorarbeit wichtig ist

Vor der Mobilisierung hat Aventis eine hochauflösende Boden-Schwerkraftmessung abgeschlossen. Dienstleister MWH Geo-Surveys (Canada) erfasste dafür Anfang Januar mehr als 5.000 Messstationen. Das Ziel: Dichteanomalien aufzuspüren, die auf hydrothermale Alterationssysteme hindeuten könnten – und damit auf Zonen, die mit uranführenden elektromagnetischen Leitertrends zusammenfallen.

Kurz gesagt: Die Messungen sollen helfen, die Bohrziele präziser zu setzen und nicht „blind“ Meter zu machen.

Wichtige Meilensteine bis zum Bohrstart:
- November 2025: Erhalt aller nötigen Explorations- und Bohrgenehmigungen
- Januar 2026: Abschluss der Gravity-Survey (5.000+ Messpunkte)
- Januar 2026: Start der Mobilisierungsvorbereitungen für Phase 1

Ziele, Proben – und die Deal-Struktur

Im Fokus des Programms stehen priorisierte Zonen, darunter das sogenannte Manhattan Showing, das laut Unternehmen noch nie bebohrt wurde. Dort entnommene Oberflächenproben („grab samples“) lieferten demnach Uran-Gehalte von bis zu 8,10% U₃O₈.

Finanziell und strategisch relevant ist auch die Projektstruktur: Aventis besitzt eine Option, sich über eine dreijährige Earn-in-Vereinbarung 75% am Corvo-Projekt zu sichern. Das Unternehmen will 100% des ersten Programms finanzieren, um die Ausgabenanforderungen für Jahr eins zu erfüllen.

Beim Aktienkurs spiegelt sich die angespannte Erwartungshaltung typischer Explorer wider: Am Freitag schloss die Aktie bei 0,14 € und liegt damit deutlich unter dem 52‑Wochen‑Hoch.

Im Februar dürften drei Punkte den Takt vorgeben: die bestätigte Mobilisierung ins Feld, der tatsächliche Start der Bohrungen – und anschließend die ersten Analyseergebnisse (Assays) aus dem Programm.

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