Aventis Energy Aktie: Erstbohrung läuft
Seit dem 9. Februar 2026 bohrt Aventis Energy erstmals in die Tiefe des Corvo Uranium Project im Athabasca Basin in Saskatchewan — einem Gebiet, das seit über 40 Jahren nicht mehr mit modernen Methoden erkundet wurde. Das Bohrprogramm neigt sich dem Ende, die ersten Analyseergebnisse stehen kurz bevor.
Was die Bohrung zeigen soll
Das Winterprogramm umfasst 2.500 bis 3.000 Meter über acht bis zehn Bohrlöcher, alle auf flache, basementnahe Uranmineralisierung ausgerichtet. Den Anfang macht die sogenannte Manhattan Showing — ein Zielgebiet, das an der Oberfläche historische Proben mit bis zu 8,10 % U₃O₈ geliefert hat. Diese Daten gelten jedoch als unbestätigt und dienen dem Unternehmen lediglich als Explorationsorientierung.
Vorbereitet wurde das Programm durch eine umfangreiche geophysikalische Kampagne: Aventis führte eine hochauflösende Schwerkraftmessung über mehr als 29 Kilometer elektromagnetischer Leiterbahnen und mehr als 5.000 Messpunkte durch. Die Bohrziele liegen in Tiefen von 200 bis 300 Metern — vergleichsweise flach für Athabasca-Verhältnisse. Als Operator fungiert Standard Uranium, das auch die Qualitätssicherung übernimmt. Aventis trägt die Kosten des Programms vollständig.
Marktumfeld stützt die Erwartungen
Die Ergebnisse kommen in einem günstigen Marktumfeld. Uran wird aktuell bei rund 86,20 US-Dollar pro Pfund gehandelt — ein Plus von mehr als 33 % gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig hat Kasatomprom sein Produktionsziel für 2026 um rund 10 % gesenkt, was etwa 8 Millionen Pfund U₃O₈ weniger bedeutet als bisher geplant. Auch Cameco hat seine Förderguidance für die McArthur-River-Mine nach unten korrigiert.
Das Corvo-Projekt liegt rund 60 Kilometer östlich von Camecos McArthur-River-Mine, einer der bedeutendsten Uranminen der Welt. Die geografische Nähe zu etablierten Vorkommen unterstreicht die geologische Attraktivität des Standorts.
Ergebnisse als nächster Prüfstein
Aventis hält eine Option auf 75 % am Corvo-Projekt. Ob die Oberflächenmineralisierung der Manhattan Showing in die Tiefe fortsetzt, werden die nun erwarteten Bohrkernanalysen zeigen. Für ein Junior-Explorationsunternehmen ist dieser Moment der entscheidende — die Aktie notiert aktuell nahe ihrem 52-Wochen-Tief und hat seit Jahresbeginn rund 17 % verloren.
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