Aventis Energy rückt mit seinem Corvo-Uranprojekt in eine entscheidende Phase vor. Nach monatelanger Vorbereitung sind die technischen Voraussetzungen für das erste Bohrprogramm seit über 40 Jahren geschaffen. Im Fokus steht nun die Frage, ob die anvisierten Zonen tatsächlich das erhoffte hochgradige Uranpotenzial liefern können.

Vorbereitung abgeschlossen: Daten schaffen Ziele

Das Unternehmen hat eine umfangreiche, hochauflösende Boden-Schwerkraftmessung über das gesamte Projektgebiet abgeschlossen. Ziel dieser Untersuchung war es, Dichteanomalien zu identifizieren, die auf hydrothermale Alterationssysteme hindeuten können – Strukturen, die typischerweise mit Uranvererzungen verbunden sind.

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Mehr als 5.000 einzelne Messstationen wurden über eine Strecke von über 29 Kilometern angelegt. Das Ergebnis: verfeinerte Bohrziele, die nun die Grundlage für das unmittelbar bevorstehende Bohrprogramm bilden. Aus Unternehmenssicht ist die abgeschlossene geophysikalische Arbeit damit ein zentraler Zwischenschritt, um das Explorationsrisiko zu verringern und die Erfolgschancen der ersten Bohrungen zu erhöhen.

Kursseitig spiegelt sich die gestiegene Erwartung bereits in einer deutlichen Bewegung wider: Auf Wochensicht liegt die Aktie rund 29 % im Plus, bleibt aber immer noch deutlich – etwa 61 % – unter ihrem 52‑Wochen-Hoch.

Bohrprogramm: Erstmals seit Jahrzehnten

Mit Abschluss der Planung ist nun der Startschuss für die Mobilisierung gefallen. Feldteams und Diamantbohrausrüstung sollen bereits Anfang Februar 2026 – und damit früher als zunächst vorgesehen – zum Corvo-Projekt verlegt werden. Es handelt sich um die ersten Bohrungen auf diesem Projekt seit mehr als vier Jahrzehnten.

Das Programm ist vollständig finanziert und umfasst 2.500 bis 3.000 Meter Diamantbohrungen. Im Fokus stehen flache, potenziell hochgradige Uranziele im Tiefenbereich von weniger als 200 bis 300 Metern. Besonders interessant: Ein zentrales Zielgebiet soll erstmals überhaupt angebohrt werden, es existieren dort also bislang keine historischen Bohrdaten.

Manhattan Showing im Fokus

Besonders aufmerksam verfolgt der Markt die geplanten Bohrungen im Bereich der sogenannten Manhattan Showing. Dieses Areal gilt als Prioritätsziel, weil historische Oberflächenproben dort bis zu 8,10 % U3O8 geliefert haben sollen – ein sehr hoher Wert für Uran.

Die anstehende Kampagne konzentriert sich damit klar auf Zonen mit potenziell überdurchschnittlichem Gehalt. Gelingt der Nachweis entsprechender Mineralisierung in der Tiefe, könnten die Ergebnisse ein wichtiger Kurstreiber für den Titel werden. Umgekehrt wäre ein Ausbleiben signifikanter Treffer ein Dämpfer für die aktuelle Erwartungshaltung.

Die wichtigsten Rahmendaten der nächsten Schritte im Überblick:

  • Projektstatus: Abschluss einer umfassenden, hochauflösenden Bodengravimetrie
  • Nächster Schritt: Mobilisierung für das erste Bohrprogramm Anfang Februar 2026
  • Umfang: Voll finanziertes Diamantbohrprogramm über 2.500–3.000 Meter
  • Finanzierung/Struktur: Aventis trägt 100 % der Programmkosten im Rahmen einer dreijährigen Optionsvereinbarung, um bis zu 75 % am Corvo-Projekt zu erwerben

Bedeutung für die Bewertung

Mit der abgeschlossenen geophysikalischen Untersuchung liegen erstmals präzise Zieldefinitionen für das Corvo-Projekt vor. Das reduziert zwar nicht das geologische Risiko an sich, erhöht aber die Treffsicherheit der ersten Bohrungen. Diese Bohrkampagne ist damit ein klar definierter Katalysator: Positive Ergebnisse, insbesondere im Bereich der Manhattan Showing, könnten die Projektstory und damit die Unternehmensbewertung erheblich aufwerten, während schwache Daten das Sentiment rasch wieder abkühlen dürften.

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