Apex Critical Metals steht vor einem wichtigen Praxistest. Nach Monaten der Vorbereitung rückt beim Rare-Earth-Projekt Rift in Nebraska nun das erste Bohrprogramm in greifbare Nähe. Für Anleger wird damit klarer, ob aus der bisherigen Story ein belastbares Projekt werden kann.

Startklar für das erste Bohrprogramm

Das Unternehmen hat am 12. Januar 2026 bekanntgegeben, dass Boart Longyear als Bohrdienstleister für das Rift-Projekt verpflichtet wurde. Damit ist ein zentraler operativer Meilenstein erreicht.

Geplant sind rund 8.000 Bohrmeter, verteilt auf 10 bis 15 Bohrlöcher. Die Mobilisierung der Bohrgeräte soll noch vor Ende Januar 2026 beginnen. Alle notwendigen Genehmigungen liegen bereits vor, sodass sich das Team nun auf die letzten logistischen Schritte konzentriert.

Boart Longyear bringt dabei einen entscheidenden Vorteil mit: Der Dienstleister hat erst vor Kurzem Bohrarbeiten im benachbarten Elk Creek Projekt von NioCorp Developments abgeschlossen. Diese Erfahrung im gleichen Karbonatit-Komplex liefert wertvolle geologische Vergleichsdaten für die anstehende Kampagne.

Warum Boart Longyear?

Die Auswahl von Boart Longyear ist ein bewusst gesetzter Hebel für Geschwindigkeit und Datenqualität. Eingesetzt werden unter anderem LF160-Diamantbohrgeräte, die auf präzise Kernbohrungen ausgelegt sind.

Die Kombination aus moderner Bohrtechnik und konkreter Erfahrung im Elk Creek Carbonatite Complex soll helfen, historische Daten effizient zu überprüfen. Ziel ist es, früh Klarheit darüber zu gewinnen, ob frühere Mineralisierungsangaben bestätigt und möglicherweise ausgeweitet werden können.

Rift-Projekt: Historische Daten im Fokus

Das Rift Rare Earth Project umfasst inzwischen rund 3.500 Acres im Elk Creek Carbonatite Complex im Südosten Nebraskas. Mehrere frühere Betreiber haben hier bereits gebohrt, darunter Molycorp (1973–1986) und Quantum Rare Earth Developments (2010–2011).

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Aus diesen historischen Programmen liegen auffällige Abschnitte vor:

  • 155,5 Meter mit 2,70 % Gesamt-Seltenerdioxid (REO), darin 54,9 Meter mit 3,30 % REO
  • 236,2 Meter mit 2,10 % REO, darin 68,2 Meter mit 3,32 % REO

Das neue Bohrprogramm zielt darauf ab, diese Ergebnisse mit modernen Analyseverfahren zu validieren und gegebenenfalls auszubauen. Erst wenn diese Daten bestätigt sind, lässt sich seriös abschätzen, welches Ressourcenniveau das Projekt perspektivisch tragen könnte.

Zweites Standbein in Kanada

Parallel zu Nebraska treibt Apex Critical Metals das zu 100 % eigene Cap-Projekt in British Columbia voran. Das Bohrprogramm 2025 hat dort eine bedeutende Niob-Entdeckung untermauert: Berichtete wurden 0,59 % Nb₂O₅ über 36 Meter, einschließlich 1,08 % Nb₂O₅ über 10 Meter innerhalb eines etwa 1,8 Kilometer langen Niob-Trends.

Damit verfolgt das Unternehmen klar eine Doppelstrategie in Nordamerika: Seltene Erden in Nebraska, Niob in Kanada. Beide Rohstoffe gelten als kritisch für Technologien wie Elektrofahrzeuge, Windkraftanlagen und Verteidigungsanwendungen. Die Ausrichtung passt damit zu politischen Initiativen in den USA und Kanada, eigene Versorgungsketten für kritische Mineralien aufzubauen.

Finanziell hat sich Apex im Oktober 2025 mit einer Privatplatzierung über 10 Millionen CAD gestärkt. Diese Mittel sollen die anstehenden Explorationsaktivitäten absichern.

Aktie mit deutlicher Rally im Rücken

Trotz einer leichten Konsolidierung zum Wochenschluss – am Freitag schloss die Aktie bei 2,19 Euro, knapp 1 % im Minus – steht der Titel auf Sicht von einem Monat rund 65 % im Plus und hat sich auf Jahressicht mehr als verdreifacht. Der Kurs notiert damit deutlich über den mittleren gleitenden Durchschnitten, was die zuletzt hohe Erwartungshaltung am Markt widerspiegelt.

Die nächsten Monate als Bewährungsprobe

Operativ rückt nun die Umsetzung in den Vordergrund. Die ersten Analyseergebnisse aus dem Bohrprogramm in Nebraska werden für das erste oder zweite Quartal 2026 erwartet. Auf Basis dieser Daten lässt sich beurteilen, ob das Rift-Projekt das Potenzial für eine erste Mineralressourcenschätzung bietet.

Für Apex Critical Metals markiert die nun startende Bohrkampagne damit den Übergang von der Planungs- zur Ergebnisphase. Ob die bisherige Kursrally Substanz bekommt, wird wesentlich von der Qualität dieser anstehenden Bohrergebnisse abhängen.

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