Alphabet hat die erste volle Handelswoche des Jahres 2026 stark abgeschlossen. Die Aktie kletterte am Freitag auf 328,57 US-Dollar und notiert damit nahe ihrem 52-Wochen-Hoch. Getrieben wird die Rally von einer Welle optimistischer Analystenstimmen – und der Markt scheint überzeugt, dass sich die massiven KI-Investierten auszuzahlen beginnen.

Vier Banken, vier Upgrades

Innerhalb weniger Tage haben gleich vier renommierte Investmentbanken ihre Kursziele für Alphabet angehoben. Mizuho schraubte das Ziel von 325 auf 365 US-Dollar hoch und verwies auf starkes Wachstum bei Google Cloud sowie erfolgreiche Monetarisierung der Gemini-KI-Infrastruktur. Scotiabank setzte mit 375 US-Dollar noch einen drauf.

Cantor Fitzgerald folgte mit einem Kursziel von 370 US-Dollar, während Pivotal Research mit 400 US-Dollar die aggressivste Prognose abgab. Die Botschaft ist eindeutig: Institutionelle Investoren sehen die hohen Kapitalausgaben für KI-Infrastruktur im Jahr 2025 nicht länger als Belastung, sondern als Investition mit messbaren Erträgen.

Die wichtigsten Analysteneinschätzungen:
- Mizuho: Kursziel 365 USD (Outperform)
- Scotiabank: Kursziel 375 USD
- Cantor Fitzgerald: Kursziel 370 USD (Buy)
- Pivotal Research: Kursziel 400 USD

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Duell um Platz zwei

Mit einer Marktkapitalisierung von rund 3,97 Billionen US-Dollar liefert sich Alphabet ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Apple um den zweiten Platz der wertvollsten Unternehmen weltweit. Zwischenzeitlich hatte der Konzern Apple in dieser Woche überholt – ein Zeichen dafür, dass der Markt KI-getriebenes Wachstum derzeit höher bewertet als Apples Hardware-Zyklus.

Die Integration von Gemini in das Google-Ökosystem scheint frühere Befürchtungen zu zerstreuen, generative KI könnte das Kerngeschäft Search kannibalisieren. Stattdessen deuten aktuelle Daten darauf hin, dass die Tools die Nutzerbindung erhöhen und neue Einnahmequellen in Google Workspace und Cloud erschließen.

Zwei wichtige Termine im Februar

Am 3. Februar folgen die Quartalszahlen – und diese werden zeigen müssen, ob die gestiegenen Erwartungen gerechtfertigt sind. Besonders im Fokus stehen Betriebsmargen und die Profitabilität des Cloud-Geschäfts.

Zuvor steht am 10. Februar eine regulatorische Entscheidung der EU an: Wird die geplante 32-Milliarden-Dollar-Übernahme des Cybersecurity-Unternehmens Wiz genehmigt? Ein grünes Licht würde Google Cloud im Wettbewerb mit Microsoft Azure deutlich stärken. Eine Blockade hingegen könnte strategische Alternativen erzwingen.

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