Alphabet startet mit enormem Rückenwind in das Börsenjahr 2026. Nach einer beeindruckenden Performance im Vorjahr notiert der Tech-Gigant auf einem neuen Allzeithoch und lässt viele Konkurrenten aus der Gruppe der "Magnificent Seven" hinter sich. Treibstoff für diese Rallye liefern nicht nur das stabile Kerngeschäft, sondern vor allem aggressive Fortschritte bei Künstlicher Intelligenz und dem autonomen Fahren.

Gemini 3 als Wachstumsmotor

Ein entscheidender Faktor für die aktuelle Stärke ist der Start von Gemini 3. Das neueste KI-Modell hat die Wettbewerbsposition von Alphabet grundlegend verbessert. Analysten sehen in den multimodalen Fähigkeiten – der gleichzeitigen Generierung von Text, Video und Bild – einen erheblichen Vorteil gegenüber Konkurrenten wie OpenAI.

Die Nutzerzahlen bestätigen diese Einschätzung: Nach der Veröffentlichung sprangen die monatlich aktiven Nutzer von 450 Millionen auf rund 650 Millionen. Parallel dazu erschließt der Konzern neue Einnahmequellen durch Hardware-Deals, wie etwa die Bereitstellung von Tensor Processing Units (TPUs) für das KI-Start-up Anthropic.

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Cloud-Sparte und Waymo skalieren

Auch abseits der reinen KI-Modelle laufen die Geschäfte auf Hochtouren. Google Cloud wächst rasant und verzeichnete im dritten Quartal einen Umsatzanstieg von 34 Prozent. Besonders bemerkenswert ist der Auftragsbestand, der sich auf 155 Milliarden US-Dollar fast verdoppelte. Großunternehmen binden sich zunehmend langfristig: In den ersten neun Monaten 2025 wurden mehr Verträge mit einem Volumen von über einer Milliarde US-Dollar unterzeichnet als in den zwei Jahren zuvor zusammen.

Gleichzeitig drückt die Tochtergesellschaft Waymo aufs Gaspedal. Mit aktuell 250.000 wöchentlichen Fahrten ist der Robotaxi-Dienst bereits etabliert, doch das Ziel für Ende 2026 liegt bei einer Million Fahrten pro Woche. Die Expansion in Städte wie Los Angeles, Austin und Atlanta unterstreicht diese Ambitionen.

Rechtliche Hürden fallen

Für Erleichterung bei Investoren sorgte zudem die Entschärfung der kartellrechtlichen Risiken. Ein Gerichtsurteil bestätigte, dass Alphabet weder den Chrome-Browser noch das Android-Betriebssystem abspalten muss. Damit ist ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor, der lange auf dem Kurs lastete, vom Tisch. Auch das Suchmaschinengeschäft zeigte sich widerstandsfähiger als von Kritikern befürchtet und trotzte den Unkenrufen über eine Bedrohung durch KI-Antwortmaschinen.

Die Aktie honorierte diese Entwicklung mit einem Schlusskurs von 315,01 USD am Freitag, was exakt dem 52-Wochen-Hoch entspricht. Zwar ist die Bewertung mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 30 mittlerweile anspruchsvoll, doch die Kombination aus profitablem Wachstum und hoher Cashflow-Generierung überzeugt die Wall Street weiterhin. Der nächste wichtige Impuls für Anleger folgt am 3. Februar 2026 mit der Veröffentlichung der neuen Quartalszahlen.

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