Alphabet Aktie: Erfreulicher Umschwung!
Die Alphabet-Aktie musste am Dienstag Federn lassen, doch der Grund für den Rücksetzer lag nicht im operativen Geschäft. Während geopolitische Spannungen und neue Zolldrohungen den gesamten Tech-Sektor belasteten, signalisieren Analystenkommentare und interne Verkaufszahlen weiterhin Stärke. Für Anleger stellt sich die Frage, ob diese Diskrepanz zwischen nervöser Marktstimmung und soliden Fundamentaldaten eine Kaufgelegenheit bietet.
Politik belastet Tech-Sektor
Verantwortlich für den Kursdruck waren vor allem makroökonomische Sorgen, die von Washington ausgingen. Die Androhung neuer Zölle durch US-Präsident Trump im Zusammenhang mit geopolitischen Diskussionen um Grönland sowie mögliche Abgaben auf europäische Waren sorgten für Verunsicherung an der Wall Street. Diese Nachrichten trafen den Technologiesektor besonders hart: Alphabet verlor im Einklang mit anderen Branchengrößen an Boden und schloss am Dienstag bei 324,33 USD.
Trotz dieses Rücksetzers von 2,4 % bleibt das übergeordnete Bild positiv: Auf Sicht von zwölf Monaten liegt das Papier noch immer über 70 % im Plus.
Analysten sehen Kaufchance
Marktbeobachter werten die aktuelle Schwäche differenziert. Dan Ives von Wedbush bezeichnete den Rückgang als typische "Risk-off"-Reaktion des Marktes, sieht darin aber eine Chance für Investoren, die auf die langfristigen Gewinner der KI-Revolution setzen wollen. Er verwies auf die massiven Investitionen der Branche, die das Wachstum über das Jahr 2026 hinaus treiben dürften.
Untermauert wird diese Einschätzung durch eine Reihe frischer Kurszielanhebungen in dieser Woche:
* Deutsche Bank: Erhöhung des Kursziels auf 370 USD (von 340 USD)
* Robert W. Baird: Anhebung auf 350 USD (von 310 USD)
* UBS: Neues Kursziel von 345 USD
Gemini-Verkäufe ziehen an
Auch abseits der Analystenbüros gibt es positive Signale. Berichten zufolge verzeichnet Google einen spürbaren Anstieg bei den Verkäufen seiner Gemini-KI-Modelle. Investoren interpretieren dies als Beleg für die verbesserte Produktqualität und eine funktionierende Monetarisierungsstrategie im KI-Segment.
Ein kleinerer Dämpfer kam hingegen aus dem Bereich der futuristischen Wetten: Das von Google unterstützte Startup Isomorphic Labs musste den Start klinischer Studien für KI-basierte Medikamentenentwicklung auf Ende 2026 verschieben. Dieser Faktor dürfte jedoch angesichts der Größe des Kerngeschäfts kaum ins Gewicht fallen.
Blick auf die Quartalszahlen
Die Aufmerksamkeit der Anleger richtet sich nun auf den 4. Februar 2026. An diesem Mittwoch wird der Konzern nach Börsenschluss seine Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025 präsentieren. Besonders im Fokus steht dabei erneut die Cloud-Sparte, die zuletzt mit einem starken Wachstum des Auftragsbestands überzeugte und als zentraler Treiber für die zukünftige Ertragsentwicklung gilt.
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