Die Aktie von Alphabet gönnt sich nach einem starken Jahresauftakt aktuell eine Verschnaufpause knapp unter ihrem Rekordhoch. Doch während der Kurs auf hohem Niveau konsolidiert, herrscht im Hintergrund alles andere als Stillstand. Führende Investmentbanken haben ihre Prognosen massiv nach oben korrigiert und verweisen dabei auf eine strategische Offensive im Chip-Sektor, die von vielen Marktteilnehmern bisher übersehen wurde.

Neue Ziele der Wall Street

Während der Gesamtmarkt eine Richtung sucht, sorgen frische Analysen für Aufsehen. Mehrere große Finanzinstitute haben ihre Kursziele für die Google-Mutter in den letzten 48 Stunden deutlich angehoben. Besonders optimistisch zeigt sich Pivotal Research mit einem langfristigen Ziel von 400 US-Dollar. Auch Jefferies sieht mit einer Anhebung auf 365 US-Dollar noch erhebliches Potenzial, ebenso wie Melius Research mit einem fairen Wert von 350 US-Dollar.

Diese Aufwertungen basieren nicht auf vagen Hoffnungen im Werbegeschäft, sondern auf harten Daten bezüglich der technologischen Infrastruktur des Konzerns. Die Experten bescheinigen Alphabet einen wachsenden Wettbewerbsvorteil durch die eigene Hardware-Entwicklung.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Alphabet?

400 Patente als stille Reserve

Der zentrale Treiber für den neuen Optimismus ist die aggressive Abkopplung von externen Chip-Zulieferern. Neu veröffentlichte Daten belegen, dass Google allein im Jahr 2023 fast 400 Patente im Bereich der Tensor Processing Units (TPUs) angemeldet hat. Das entspricht einer Verdreifachung des Volumens im Vergleich zu vor fünf Jahren.

Mit dieser Strategie sichert sich Alphabet die Kontrolle über die gesamte Wertschöpfungskette der Künstlichen Intelligenz – vom Chip bis zum Endkunden. Analysten prognostizieren für das Jahr 2026 ein Umsatzwachstum von über 40 Prozent beim Verkauf dieser proprietären TPUs. Dieser Schritt senkt nicht nur die Kosten, sondern errichtet einen tiefen technologischen Burggraben gegenüber Konkurrenten wie Microsoft und Amazon.

Institutionelle Anleger greifen zu

Dass diese Strategie auch bei großen Adressen Anklang findet, zeigen die jüngsten Bestandsveränderungen. Die Bank Pictet & Cie Europe AG nutzte das dritte Quartal, um ihre Position bei Alphabet um weitere 1,7 Prozent auszubauen. Das Aktienpaket des Instituts hat mittlerweile einen Wert von über 108 Millionen US-Dollar erreicht und zählt zu den Top-Positionen im Portfolio.

Die Kombination aus steigenden Kurszielen und der Patent-Offensive im Hardware-Sektor verbessert die fundamentale Ausgangslage deutlich. Charttechnisch liegt der Fokus nun auf dem 52-Wochen-Hoch bei 316,54 US-Dollar. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marke würde das von den Analysten skizzierte Szenario bestätigen und den Weg in Richtung der neuen Kursziele freimachen.

Alphabet-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Alphabet-Analyse vom 07. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Alphabet-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Alphabet-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 07. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Alphabet: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...