Die Allianz setzt ein deutliches Zeichen: Mit dem Einstieg in den französischen Offshore-Windpark „Îles d'Yeu et Noirmoutier" baut der Versicherungsriese seine Position im Markt für Erneuerbare Energien konsequent aus. Allianz Global Investors (AllianzGI) sicherte sich eine Beteiligung von 20,25 Prozent an dem Projekt – ein strategischer Schachzug, um langfristige Cashflows jenseits des volatilen Versicherungsgeschäfts zu generieren.

Die wichtigsten Fakten zum Deal:
* Kapazität: 500 Megawatt Gesamtleistung
* Status: Stromproduktion seit Juni 2025, über zwei Drittel der Turbinen installiert
* Zeitplan: Vollständige Inbetriebnahme im laufenden ersten Quartal 2026
* Partner: Ocean Winds

Der Zeitpunkt ist gut gewählt. In einem anhaltenden Niedrigzinsumfeld suchen Versicherer wie die Allianz nach stabilen Ertragssäulen außerhalb des klassischen Kerngeschäfts. Infrastrukturinvestments in Windenergie bieten genau das: planbare, langfristige Erträge mit staatlich garantierten Abnahmepreisen.

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Cyber-Risiken im Fokus

Während die Investmentsparte expandiert, schlägt die eigene Risikoanalyse Alarm. Das im Januar veröffentlichte "Allianz Risk Barometer 2026" identifiziert Cyber-Vorfälle als größtes globales Geschäftsrisiko. Besonders brisant: der rasante Aufstieg KI-gestützter Angriffe im Risikoranking.

Die Experten warnen vor einer neuen Bedrohungsdimension. Künstliche Intelligenz ermöglicht Betrug und Sabotage in bisher ungekannter Geschwindigkeit. Für die Allianz bedeutet dies potenziell steigende Schadensforderungen in der Cyber-Versicherungssparte – ein Faktor, der die Margen belasten könnte. Auch Naturkatastrophen und Betriebsunterbrechungen bleiben dominante Risiken für 2026.

Solide Dividendenrendite als Puffer

Trotz der leichten Jahresverluste bleibt die fundamentale Bewertung intakt. Auf Basis der erwarteten Dividende von 15,40 Euro errechnet sich eine Dividendenrendite von rund 4 Prozent – deutlich über dem Marktdurchschnitt. Mit einem geschätzten KGV von etwa 14 bewegt sich die Bewertung im historischen Mittel.

Am 26. Februar 2026 folgen die Quartalszahlen. Dann wird sich zeigen, wie sich die im Risk Barometer skizzierten Gefahren auf die Schadenquote ausgewirkt haben.

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