Allianz Aktie: Analysten bremsen
Die Allianz-Aktie gibt am heutigen Mittwoch spürbar nach. Nach dem gestrigen 10-Jahres-Hoch bei knapp 393 Euro setzt eine deutliche Korrektur ein. Hauptauslöser: Die Deutsche Bank nimmt die Bewertung mit einem "Hold"-Rating wieder auf und dämpft damit die Euphorie nach der jüngsten Rekordjagd.
Die wichtigsten Fakten:
* Deutsche Bank stuft mit "Hold" ein – Kursziel 400 Euro
* Kurs fällt auf rund 385 Euro (minus 1,7 Prozent)
* Gewinnmitnahmen nach 10-Jahres-Hoch dominieren
* Expansion in Frankreich von Markt ignoriert
Deutsche Bank setzt auf Neutralität
Analyst Kailesh Mistry von Deutsche Bank Research attestiert dem Münchener Versicherer zwar solide Perspektiven, verzichtet aber auf eine Kaufempfehlung. Das Kursziel von 400 Euro lässt nur noch begrenztes Aufwärtspotenzial erkennen. Für den europäischen Versicherungssektor prognostiziert Mistry ein Buchwertwachstum von rund acht Prozent sowie Gewinnsteigerungen von neun Prozent.
Doch genau diese vorsichtige Haltung nutzen viele Anleger, um nach der jüngsten Rally Kasse zu machen. Die Erwartungen waren offenbar höher.
Strategische Nachrichten verpuffen
Parallel meldet der Konzern eine Übernahme zur Stärkung des digitalen Direktversicherungsgeschäfts in Frankreich. Der zweitgrößte Markt der Eurozone soll weiter ausgebaut werden. Trotz der langfristig positiven Signale zeigt sich der Markt heute unbeeindruckt. Der Fokus liegt klar auf der Bewertungsfrage und der technischen Konsolidierung nach dem gestrigen Höchststand.
Rücksetzer nach Rekordhoch
Charttechnisch hat sich das Bild kurzfristig eingetrübt. Der Kurs notiert mit 383,30 Euro deutlich unter dem Vortagesschluss von 391,30 Euro. Die Marke von 390 Euro ist gefallen, was weiteren Verkaufsdruck auslösen könnte. Ohne neue Impulse droht eine Ausdehnung der Korrektur.
Am 26. Dezember hatte die Aktie noch ihr 52-Wochen-Hoch bei 460,12 Euro markiert – davon ist sie mittlerweile rund 17 Prozent entfernt.
Die heutige Reaktion ist eine klassische Gewinnmitnahme nach starkem Lauf. Die Allianz bleibt fundamental robust aufgestellt, doch auf dem erreichten Niveau steigt die Risikoaversion der Investoren spürbar.
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