Die jüngsten Quartalszahlen des chinesischen E-Commerce-Giganten zeigen ein zwiespältiges Bild: Während der Nettogewinn auf 43,1 Milliarden Yuan explodierte - ein Plus von 78 Prozent -, verfehlte das Unternehmen die Umsatzerwartungen deutlich. Die Aktie reagierte prompt mit einem Minus von 1,5 Prozent im vorbörslichen Handel.

Der Gesamtumsatz stieg im ersten Quartal nur um magere 2 Prozent auf 247,65 Milliarden Yuan und blieb damit klar unter den Analystenschätzungen von 252,92 Milliarden Yuan. Besonders bitter: Das bereinigte operative Ergebnis (EBITA) brach um 14 Prozent ein - ein klares Zeichen für die anhaltenden Investitionen und den verschärften Konkurrenzkampf.

Kerngeschäft unter Druck

Das E-Commerce-Segment, noch immer das Herzstück des Konzerns, wuchs zwar um 9 Prozent auf 118,6 Milliarden Yuan, doch die schwächelnde Konsumstimmung in China macht sich bemerkbar. Trotz drastischer Rabattschlachten und Preissenkungen bleiben die Verbraucher zurückhaltend - die anhaltende Immobilienkrise und schwaches Lohnwachstum belasten das Kaufverhalten nachhaltig.

CFO Toby Xu versuchte dennoch, die positiven Aspekte zu betonen: Die Kundenmanagement-Erlöse kletterten um 10 Prozent, während die Einnahmen aus dem Werbungsgeschäft solide zulegen konnten.

Cloud-Sparte als Lichtblick

Deutlich erfreulicher entwickelte sich die Cloud Intelligence Group mit einem Umsatzsprung um 26 Prozent auf 33,4 Milliarden Yuan - eine klare Beschleunigung gegenüber den 18 Prozent im Vorquartal. Besonders beeindruckend: Die KI-bezogenen Produkte erzielten bereits das achte Quartal in Folge ein dreistelliges Wachstum.

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Der Konzern positioniert sich aggressiv im chinesischen KI-Rennen und präsentiert nahezu wöchentlich neue Funktionen. Zuletzt sorgte ein Tool für Aufsehen, das Portraitfotos in lebensechte Video-Avatare verwandeln kann.

Die gemischten Signale verdeutlichen die Herausforderungen für Alibaba: Während das Traditionsgeschäft mit dem schwierigen Marktumfeld kämpft, zeigt die Cloud-Sparte das Potenzial für die Zukunft auf.

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