Trotz europäischer IVDR-Zertifizierung für Krebsdiagnostik-Test senken Wells Fargo und Bernstein ihre Kursziele für Agilent. Die Aktie verliert deutlich.

Agilent Technologies liefert derzeit gemischte Signale. Einer wichtigen Produktzulassung stehen deutlich eingetrübte Einschätzungen von Analystenseite gegenüber. Was bedeutet das für die Aktie?

Wichtige Zulassung in Europa gesichert

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Zunächst die gute Nachricht: Agilent hat die europäische IVDR-Zertifizierung für seinen PD-L1 IHC 22C3 pharmDx Assay erhalten. Dieser Test ist entscheidend, um Magenkrebspatienten zu identifizieren, die für eine Behandlung mit Keytruda von Merck in Frage kommen. Diese regulatorische Hürde ist genommen – ein wichtiger Schritt für die Präzisionsmedizin und Agilents Reichweite im europäischen Diagnostikmarkt.

Eisiger Gegenwind von Analysten

Doch wie bewerten Finanzexperten die Lage? Die Stimmung scheint sich merklich abzukühlen.

  • Wells Fargo: Das Kursziel wurde von 155,00 auf 135,00 Dollar gesenkt, auch wenn die Einstufung "Overweight" bleibt.
  • Bernstein: Hier fällt die Anpassung noch deutlicher aus. Das Kursziel wurde von 145 auf 125 Dollar reduziert, bei einer neutralen "Hold"-Einstufung.

Die Skepsis an der Wall Street ist also spürbar. Kein Wunder, dass sich dies auch im Kurs widerspiegelt. Die Aktie notierte gestern bei einem Schlusskurs von 89,54 €. Damit hat der Titel allein in den letzten 30 Tagen über 20 Prozent an Wert verloren und notiert nur noch hauchdünn über dem 52-Wochen-Tief (89,18 €). Der Titel ist damit klar im Abwärtstrend.

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