Der Pharmakonzern stellte vielversprechende Onkologie-Entwicklungen vor und prognostiziert trotz Humira-Einbußen positive Finanzergebnisse dank erfolgreicher Immuntherapien.


AbbVie präsentierte auf dem AACR-Jahrestreffen am 26. März 2025 neue Daten zu seiner frühen Onkologie-Pipeline mit Schwerpunkt auf Behandlungen für schwer therapierbare Krebsarten. Besonders hervorzuheben sind die in einer mündlichen Präsentation vorgestellten Daten zu ABBV-969, einem neuartigen dual-gezielten Antikörper-Wirkstoff-Konjugat für fortgeschrittenen Prostatakrebs. Die Aktie schloss am Freitag bei 189,80 Euro, was einem Anstieg von 1,10 Prozent entspricht und den 12-Monats-Gewinn auf 12,51 Prozent steigerte.

Darüber hinaus wurde ABBV-514, ein innovativer CCR8-zielgerichteter Antikörper, im Rahmen von Phase-1-Studien für nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom und andere solide Tumore diskutiert. Diese Entwicklungen unterstreichen das verstärkte Engagement des Unternehmens im Bereich der Onkologie-Forschung.

Positive Finanzprognose trotz Humira-Rückgang

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Finanziell hat AbbVie für 2025 höhere Gewinne prognostiziert als ursprünglich erwartet. Diese positive Entwicklung wird hauptsächlich durch den starken Absatz der neueren Immunologie-Medikamente Skyrizi und Rinvoq getrieben. Diese Präparate helfen dem Unternehmen, den erheblichen Umsatzrückgang von Humira auszugleichen, der aufgrund zunehmender Konkurrenz durch Biosimilars um 49 Prozent gesunken ist. Mit einem Abstand von 32,71 Prozent zum 52-Wochen-Tief von 143,02 Euro demonstriert die Aktie beachtliche Stärke trotz dieser Herausforderungen.

AbbVie geht davon aus, dass Skyrizi und Rinvoq bis 2027 einen kombinierten Umsatz von über 31 Milliarden Dollar erzielen werden. Diese optimistische Prognose spiegelt sich im technischen Bild wider, wobei der Kurs aktuell 8,94 Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt liegt – ein Indikator für einen robusten mittelfristigen Aufwärtstrend.

Die Expansion der Onkologie- und Immunologie-Portfolios in Verbindung mit strategischen Übernahmen und dem Fokus auf innovative Behandlungen positioniert AbbVie gut für zukünftiges Wachstum. Die Herausforderungen durch Biosimilar-Konkurrenz für Humira erfordern jedoch weiterhin kontinuierliche Anpassungen und strategische Planung, um die Marktposition zu behaupten.

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