Der Pharmakonzern AbbVie verzeichnet derzeit leichte Kursverluste an der Börse. Die Aktie notiert aktuell bei 209,96 US-Dollar, was einem Abschlag von 0,94 Prozent entspricht. Das Wertpapier verbilligte sich um 2,00 US-Dollar im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Diese Entwicklung steht möglicherweise in Zusammenhang mit einem neuen Rechtsstreit, den das Unternehmen kürzlich angestoßen hat.

AbbVie hat eine Klage beim US-Bezirksgericht für den westlichen Bezirk Washington in Seattle eingereicht. In der Klageschrift werden Genmab A/S, ProfoundBio US Co., ProfoundBio (Suzhou) Co., Ltd. sowie ehemalige AbbVie-Mitarbeiter als Beklagte genannt. Der Vorwurf lautet auf Missbrauch von Geschäftsgeheimnissen im Zusammenhang mit der Verwendung von Disacchariden zur Verbesserung der Hydrophilie von Wirkstoff-Linkern in Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs). Diese Vorwürfe beziehen sich insbesondere auf das Präparat Rinatabart Sesutecan (Rina-S) und weitere ADC-Pipeline-Produkte von ProfoundBio, das im Mai 2024 von Genmab übernommen wurde.

Genmabs entschiedene Gegenwehr

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Die dänische Biotechnologiefirma Genmab weist die Anschuldigungen entschieden zurück und kündigt an, sich energisch gegen die Vorwürfe zu verteidigen. Das Unternehmen betont, dass es sich hierbei um eine von mehreren kürzlich von AbbVie eingereichten Klagen gegen Wettbewerber handele, bei denen ehemalige AbbVie-Mitarbeiter des Missbrauchs von Geschäftsgeheimnissen beschuldigt werden. Bemerkenswert ist, dass AbbVie keine Patentrechte gegen die Beklagten geltend macht, und nach Kenntnis von Genmab hat AbbVie selbst keine Produkte entwickelt, die ihre angeblichen Geschäftsgeheimnisse nutzen. Der laufende Rechtsstreit soll die Zusammenarbeit zwischen beiden Unternehmen in Bezug auf das Medikament Epcoritamab nicht beeinträchtigen, wie Genmab versichert. Marktbeobachter verfolgen die Situation aufmerksam, da der Ausgang des Verfahrens Auswirkungen auf die weitere Kursentwicklung der AbbVie-Aktie haben könnte.

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