Das schwedische Direktvertriebsunternehmen Zinzino liefert mit seinen vorläufigen Zahlen für das Gesamtjahr 2025 eine beeindruckende Wachstumsstory ab. Der Umsatz explodierte im Jahresvergleich um über 50 Prozent, getrieben durch aggressive Expansionen in Übersee. Doch während das Kerngeschäft floriert, offenbart eine Tochtergesellschaft massive Schwächen, die das Gesamtbild leicht trüben.

Umsatzsprung durch globale Expansion

Die vorgelegten Daten zeigen eine drastische Ausweitung des Geschäftsvolumens. Der Konzernumsatz kletterte im Gesamtjahr 2025 um 51 Prozent auf 3.344,5 Millionen SEK (Schwedische Kronen), verglichen mit 2.207,8 Millionen SEK im Vorjahr. Besonders das vierte Quartal erwies sich als Beschleuniger: Hier stiegen die Erlöse um 46 Prozent auf über eine Milliarde SEK.

Verantwortlich für diese Dynamik ist vor allem die Entwicklung in Nordamerika und der Asien-Pazifik-Region. In Nordamerika verzeichnete Zinzino einen Zuwachs von 172 Prozent auf 545,7 Millionen SEK. Noch steiler verlief die Kurve im asiatisch-pazifischen Raum mit einem Plus von 254 Prozent. Zentraleuropa bleibt mit knapp einer Milliarde SEK Umsatz und einem soliden Wachstum von 67 Prozent jedoch vorerst das absolute Schwergewicht, gestützt durch starke Geschäfte in der DACH-Region.

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Strategische Zukäufe zahlen sich aus

Der Umsatzsprung ist nicht allein organischer Natur, sondern das direkte Resultat einer offensiven Akquisitionsstrategie. Die Integration von Vermögenswerten der Valentus Global und Zurvita hat die Präsenz in Nordamerika massiv gestärkt. Zudem eröffnete die Übernahme des mexikanischen Direktvertriebs Sanki im November 2025 den Zugang zu lateinamerikanischen Märkten.

Parallel dazu sicherte sich Zinzino durch eine 35-prozentige Beteiligung an der Xion International Group den Zugriff auf Produktionskapazitäten für Omega-3-Öle und Spirulina, was die vertikale Integration des Geschäftsmodells vorantreibt.

Sorgenkind Faun Pharma

Ein Wermutstropfen in der Bilanz bleibt die Tochtergesellschaft Faun Pharma. Im scharfen Kontrast zum boomenden Direktvertrieb brachen hier die externen Umsätze im Gesamtjahr um 51 Prozent auf nur noch 50,4 Millionen SEK ein. Dieser Abwärtstrend beschleunigte sich zum Jahresende sogar noch: Im Dezember fielen die Erlöse gegenüber dem Vorjahresmonat um die Hälfte.

Die geografische Diversifizierung über mittlerweile mehr als 40 Märkte auf sechs Kontinenten hilft dem Konzern, diese lokale Schwäche durch das starke internationale Wachstum mehr als auszugleichen. Anleger werden nun abwarten müssen, wie sich die Integrationskosten der zahlreichen Übernahmen im finalen Jahresbericht auf die Profitabilität auswirken.

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