XRP: Trendbruch mit Fragezeichen
Die technische Ausgangslage war eindeutig: XRP durchbrach Mitte März eine monatelange Abwärtstrendlinie auf dem dreifachen Durchschnittsvolumen — ein Signal, das Analysten als das bedeutendste seit dem Ausverkauf im Januar 2026 werteten. Doch der Kurs hielt sich nicht. Kurz nach dem Ausbruch fiel XRP wieder unter die 1,40-Dollar-Marke zurück.
Das Muster beschreibt das zentrale Problem des Tokens in diesem Jahr: Starke Impulse, die nicht nachhaltig werden.
Rekordaktivität, stagnierende Preise
Auf der Netzwerkseite sieht das Bild anders aus. Das XRP Ledger verzeichnete zuletzt mehr als 2,7 Millionen tägliche Zahlungen — ein 12-Monats-Hoch, das sich gegenüber dem Niveau von Ende 2025 fast verdreifacht hat. Das tägliche Zahlungsvolumen stieg allein zwischen dem 12. und 13. März um 15,7 Prozent auf rund 741 Millionen XRP. Tokenisierte Realwerte auf dem Netzwerk erreichten 461 Millionen Dollar, ein Plus von 35 Prozent innerhalb von 30 Tagen.
Trotzdem notiert XRP rund 62 Prozent unter seinem Hoch vom Juli 2025.
Der Grund für diese Diskrepanz liegt im Design des Netzwerks: Ripples RLUSD-Stablecoin und tokenisierte Assets nutzen XRP lediglich als kurzfristige Brückenwährung. Transaktionen steigen, aber eine anhaltende Nachfrage nach dem Token selbst entsteht dabei kaum. Das zeigt sich auch im Total Value Locked des XRPL-DeFi-Ökosystems: Gerade einmal 47,5 Millionen Dollar — verglichen mit rund 4 Milliarden bei Solana.
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Ripple baut institutionelle Infrastruktur aus
Auf Unternehmensebene setzt Ripple derweil auf institutionelle Verankerung. Am 2. März 2026 wurde Ripple Prime — die umbenannte Akquisition Hidden Road aus dem April 2025 — in das NSCC-Verzeichnis der DTCC aufgenommen. Das ermöglicht es, institutionelle Post-Trade-Volumina direkt über das XRP Ledger abzuwickeln.
Parallel dazu läuft ein Aktienrückkaufprogramm über 750 Millionen Dollar, das Ripple mit rund 50 Milliarden Dollar bewertet. RLUSD erreichte weniger als ein Jahr nach dem Launch eine Marktkapitalisierung von 1,58 Milliarden Dollar.
Die XRP-ETFs, die im November 2025 mit starkem Zuspruch starteten und bis Januar 1,6 Milliarden Dollar einsammelten, verlieren dagegen an Schwung. Die verwalteten Vermögen sind auf rund 1,06 Milliarden Dollar gesunken, die wöchentlichen Zuflüsse brachen zuletzt um 45 Prozent ein. Dass der Trendbruch Mitte März trotz gleichzeitiger ETF-Abflüsse von rund 3,9 Millionen Dollar zunächst hielt, deutet darauf hin, dass Spot- und Derivatemärkte die Verkäufe absorbierten — zumindest vorübergehend.
Für XRP bleibt die Kernfrage ungelöst: Wachsendes Netzwerk, wachsende institutionelle Infrastruktur — aber solange XRP strukturell nur als Durchlaufposten fungiert, fehlt der direkte Übertragungskanal von Netzwerkwachstum in Preisdruck.
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