XRP: Marktsituation fortlaufend
Der Token von Ripple hat seit seinem Hoch im Juli 2025 fast die Hälfte seines Wertes eingebüßt und notiert aktuell nur noch bei rund 1,91 US-Dollar. Während die Marktstimmung laut Datenanalysen auf „extreme Angst“ gekippt ist, zeichnen die fundamentalen Kennzahlen jedoch ein völlig anderes Bild. Die Diskrepanz zwischen fallendem Kurs und explodierender Netzwerknutzung wirft für Anleger eine entscheidende Frage auf: Ist der aktuelle Abverkauf gerechtfertigt oder eine Überreaktion?
Kursrutsch und psychologische Hürden
Nach einem kurzen Aufbäumen zu Jahresbeginn rutschte XRP zuletzt unter die psychologisch wichtige Marke von 2,00 US-Dollar. Verantwortlich für diesen Druck ist eine Mischung aus Gewinnmitnahmen nach der Rallye im Vorjahr und einer allgemeinen Konsolidierung am breiteren Kryptomarkt, wo auch Bitcoin und Ethereum seitwärts tendieren. Der Verlust von fast 50 % gegenüber dem Sommerhoch 2025 wiegt schwer und drückt spürbar auf das Sentiment der Investoren, obwohl sich der Kurs seit Jahresanfang noch leicht im Plus hält.
Fundamentale Divergenz
Doch abseits des reinen Kursverlaufs deuten die On-Chain-Daten auf ein wachsendes Ökosystem hin. Mitte Januar verarbeitete das XRP-Ledger 1,45 Millionen Transaktionen an einem Tag – der höchste Wert seit sechs Monaten. Diese gesteigerte Aktivität wird primär durch drei Faktoren getrieben:
* Zunehmende grenzüberschreitende Zahlungen über Ripples ODL-Plattform.
* Transfers von Stablecoins, einschließlich des RLUSD.
* Die fortschreitende Tokenisierung realer Vermögenswerte (RWA).
Gleichzeitig verknappt sich das Angebot drastisch. Die auf Börsen gehaltenen XRP-Reserven sind auf den tiefsten Stand seit 2018 gefallen. Ein wesentlicher Grund hierfür sind die im November 2025 aufgelegten XRP-ETFs, die bereits Zuflüsse von über 1,3 Milliarden US-Dollar verzeichneten und diese Coins dem freien Handel entziehen. Analysten werten sinkende Börsenbestände oft als Indikator für langfristiges Halteinteresse und potenziellen Preisdruck nach oben durch Angebotknappheit.
Regulatorische Klarheit als Fundament
Ein weiterer stabilisierender Faktor ist das geklärte rechtliche Umfeld. Nach dem endgültigen Abschluss des SEC-Rechtsstreits im Jahr 2025 hat Ripple seine globale Expansion beschleunigt und verfügt nun über mehr als 75 Lizenzen weltweit, darunter eine neue Genehmigung in Luxemburg. Diese regulatorische Sicherheit könnte institutionellen Anlegern den Einstieg erleichtern, zumal mit dem "CLARITY Act" in den USA ein Gesetzgebungsverfahren ansteht, das digitale Assets als Rohstoffe klassifizieren könnte.
Während Analysten von Standard Chartered langfristig ambitionierte Kursziele von bis zu 8 US-Dollar bis Ende des Jahres nennen, bleibt die kurzfristige Hürde bei 2,26 US-Dollar bestehen.
Die kommenden Wochen dürften richtungsweisend sein. XRP befindet sich in einer klassischen Pattsituation zwischen negativer Marktstimmung und starken fundamentalen Daten. Ob die historische Regel, dass steigende Netzwerkaktivität oft Kursrallyes vorausgeht, auch diesmal greift, hängt maßgeblich von der Entscheidung des US-Senats zum CLARITY Act Ende Januar ab.
XRP: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 25. Januar liefert die Antwort:
Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








