XRP: Institutionen treiben Rally
XRP startet stark ins Kryptojahr 2026. Nach einer Serien von Gewinntagen hat der Coin eine deutliche Erholung hingelegt, während sich der Gesamtmarkt stabilisiert. Entscheidend ist dabei weniger der kurzfristige Hype – sondern, wer gerade kauft und wie sich das Ökosystem im Hintergrund verändert.
Institutionelle Nachfrage als Haupttreiber
Der wichtigste Motor der aktuellen Aufwärtsbewegung ist die anhaltende Nachfrage institutioneller Anleger. US-Spot-ETFs auf XRP verzeichnen seit Ende 2025 an 33 Handelstagen in Folge Nettomittelzuflüsse. Das verwaltete Vermögen dieser Produkte ist damit auf über 1,37 Milliarden US‑Dollar angewachsen.
Damit saugen regulierte Vehikel einen spürbaren Teil des verfügbaren Angebots auf. Anders als in früheren, überwiegend retailgetriebenen Zyklen handelt es sich um eher „klebriges“ Kapital: On-Chain-Daten zeigen, dass trotz eines deutlichen Kursanstiegs in der vergangenen Woche nur rund 24 Millionen XRP – umgerechnet etwa 51 Millionen US‑Dollar – auf Börsen transferiert wurden.
Diese relativ niedrigen Zuflüsse zu Handelsplätzen deuten darauf hin, dass viele langfristige Investoren und institutionelle Adressen derzeit eher akkumulieren, statt die Stärke zum Abbau von Positionen zu nutzen. Das unterstützt den Aufwärtstrend im Hintergrund und mindert kurzfristigen Verkaufsdruck.
Technisches Bild: Trend dreht nach oben
Auch technisch hat XRP einen wichtigen Schritt gemacht. Am Dienstag gelang der Schlusskurs oberhalb der 200‑Tage-EMA, einer vielbeachteten Kennzahl für den langfristigen Trend.
Wichtige Marken im Überblick:
- Unterstützung: Die Zone um 2,00 US‑Dollar hat vom Widerstand zur Unterstützung gedreht, eine weitere Auffanglinie liegt bei 1,86 US‑Dollar.
- Widerstand: Kurzfristig rückt 2,30 US‑Dollar in den Fokus, darüber wartet ein stärkerer Widerstand im Bereich von 2,50 US‑Dollar.
- Volumen: Das Derivatehandelsvolumen ist in den jüngsten Sitzungen um über 160 % auf 6,86 Milliarden US‑Dollar gestiegen – ein Hinweis auf hohe Aktivität gehebelter Marktteilnehmer, die die Bewegung am Spotmarkt verstärken.
Vor wenigen Wochen war auf Tagesbasis noch ein mögliches „Death Cross“ im Gespräch – also ein bärisches Signal, bei dem ein kurzfristiger Durchschnitt unter einen langfristigen fällt. Die Dynamik der jüngsten Erholung und das Zurückerobern der 2‑Dollar-Zone unterlaufen dieses Szenario zunehmend. Hält das Momentum an, könnte sich daraus ein bullisches „Golden Cross“ ergeben, bei dem sich der Trendwechsel nach oben technisch bestätigt.
Im aktuellen Umfeld notiert XRP bei rund 2,37 US‑Dollar und liegt damit spürbar über seinem 50‑Tage-Durchschnitt von 2,02 US‑Dollar, was die Stärke der jüngsten Bewegung unterstreicht.
Fundamentale Impulse aus dem XRP-Ökosystem
Parallel zur Kursrally wächst auch die Aktivität im XRP-Ökosystem. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Ripple-Stablecoin RLUSD, dessen Marktkapitalisierung inzwischen bei rund 1,3 Milliarden US‑Dollar liegt. Der Coin wird intensiv in den On-Demand-Liquidity-(ODL-)Strukturen genutzt, also in Zahlungsströmen, die XRP für schnelle, grenzüberschreitende Transaktionen einsetzen.
Das ist aus Marktsicht wichtig: Je mehr reale Zahlungsabwicklung über das Netzwerk läuft, desto weniger ist dessen Nutzen von kurzfristiger Spekulation abhängig. Der Mehrwert verschiebt sich Schritt für Schritt hin zu stabileren, transaktionsgetriebenen Anwendungen.
Hinzu kommt ein psychologisch nicht zu unterschätzender Faktor: Durch den jüngsten Kursanstieg hat XRP BNB wieder überholt und sich den Platz als drittgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung zurückerobert. Diese Rückkehr in die Top-Liga stärkt die Wahrnehmung von XRP als relevantes Makro-Asset im digitalen Finanzsystem.
Stimmung und Szenarien für die nächsten Wochen
Die Marktstimmung ist klar positiv. XRP hat in der ersten Handelswoche 2026 Bitcoin und Ethereum bei den prozentualen Zugewinnen hinter sich gelassen. Große Finanzinstitute reagieren darauf: Prognosen etwa von Standard Chartered bestätigen ihre optimistischen Langfristziele und verweisen vor allem auf zwei Faktoren – mehr regulatorische Klarheit sowie den kontinuierlichen Aufbau von Positionen über die Spot-ETFs.
Kurzfristig bleibt der Blick jedoch auf die Chartmarken gerichtet. Ein nachhaltiger Ausbruch über die Zone um 2,30 US‑Dollar könnte eine zügige Neubewertung in Richtung 2,50 bis 2,70 US‑Dollar auslösen, da darüber nur begrenzt historisches Volumen liegt. Gelingt dieser Schritt nicht und fällt der Kurs klar unter 2,00 US‑Dollar zurück, rückt dagegen die Konsolidationszone im Bereich der mittleren 1,80‑US‑Dollar wieder in den Vordergrund.
Damit hängt die weitere Entwicklung in den kommenden Wochen vor allem davon ab, ob der institutionelle Zufluss über ETFs anhält und die technische Stärke oberhalb der neu etablierten Unterstützungszone bestätigt werden kann.
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