XRP: ETFs sorgen für Fantasie
Starke Zuflüsse in Spot-ETFs und personelle Wechsel bei der US-Börsenaufsicht rücken XRP zum Jahresauftakt ins Rampenlicht. Während institutionelle Investoren Positionen aufbauen, spekuliert der Markt auf eine nachhaltige Änderung der regulatorischen Rahmenbedingungen. Kann der Token in diesem Umfeld den Angriff auf die Top-3 der Kryptowährungen wagen oder bremst die Volatilität den Aufstieg?
Milliarden-Zuflüsse durch Institutionelle
Der zentrale Treiber für das aktuelle Interesse liegt in der hohen Nachfrage nach den im November 2025 gestarteten US-Spot-XRP-ETFs. Diese Finanzprodukte verzeichnen seit acht Wochen in Folge positive Zuflüsse. Insgesamt haben die ETFs seit ihrer Auflage Netto-Zuflüsse von rund 1,18 Milliarden US-Dollar angezogen.
Allein am Freitag flossen weitere 13,59 Millionen US-Dollar in die Produkte. Das verwaltete Vermögen (AUM) beläuft sich inzwischen auf etwa 1,37 Milliarden US-Dollar, was knapp einem Prozent des zirkulierenden Angebots entspricht. Analysten werten diese beständige institutionelle Nachfrage als stützenden Faktor für die langfristige Preisentwicklung.
Hoffnungsträger Washington
Neben den Kapitalflüssen spielt die politische Komponente eine entscheidende Rolle. Das Ausscheiden der SEC-Kommissarin Caroline Crenshaw, deren Amtszeit am 2. Januar endete, wird von Marktbeobachtern positiv aufgenommen. Crenshaw galt als Kritikerin digitaler Assets und Gegnerin von Spot-ETFs.
Ihr Abgang nährt in Kombination mit dem erwarteten "Market Structure Bill", der Mitte Januar auf der Agenda steht, die Hoffnung auf ein freundlicheres regulatorisches Umfeld für Ripple und den gesamten Krypto-Sektor.
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Verknappung des Angebots
On-Chain-Daten untermauern die fundamentale Struktur. Die XRP-Bestände auf zentralen Handelsplattformen sind auf ein 7-Jahres-Tief gefallen und liegen bei nur noch rund 1,6 Milliarden Token. Dies deutet darauf hin, dass Anleger ihre Bestände zunehmend in private Wallets verschieben, was den unmittelbaren Verkaufsdruck reduziert.
Zusätzlich sorgt Ripple selbst für Planungssicherheit: Von den am 1. Januar freigegebenen Token wurden erwartungsgemäß rund 80 Prozent (800 Millionen XRP) wieder in das Treuhandkonto (Escrow) zurückgeführt. Auch personell stellt sich das Unternehmen neu auf: Der langjährige CTO David Schwartz wechselt in den Aufsichtsrat, während Dennis Jarosch die technische Leitung übernimmt.
Chartbild und Volatilität
Trotz der positiven fundamentalen Nachrichten bleibt die Kursentwicklung volatil. Aktuell notiert XRP bei 1,88 USD. Der RSI (Relative Strength Index) von 28,8 deutet auf eine technisch überverkaufte Situation hin, was im Kontrast zur fundamentalen Euphorie steht.
Ob die institutionellen Zuflüsse ausreichen, um den Kurs nachhaltig über wichtige Widerstände zu heben, dürfte sich in den kommenden Wochen entscheiden. Der Fokus der Anleger liegt nun auf den politischen Entwicklungen in Washington am 15. Januar.
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