XRP hat am 6. Januar 2026 die psychologisch wichtige Marke von 2,10 US-Dollar durchbrochen und kletterte zeitweise bis auf 2,41 US-Dollar. Aktuell notiert der Coin bei rund 2,33 US-Dollar – das höchste Niveau seit November. Der Ausbruch erfolgte nicht schleichend, sondern dynamisch: Preis und Handelsvolumen schossen gleichzeitig in die Höhe.

Das ist das klassische Muster für Moves, die plötzlich überall auftauchen. Momentum-Trader springen auf, Stopps werden ausgelöst, Shorts geraten unter Druck. Rund um diesen Move wurden etwa 30 Millionen US-Dollar an Liquidationen gemeldet – vor allem auf der Short-Seite.

Warum gerade jetzt?

Die Kombination macht's: Bitcoin blieb stabil bei rund 93.000 US-Dollar, der Gesamtmarkt zeigt sich risikofreudiger. In solchen Phasen rotiert Kapital häufig von Bitcoin in große, liquide Altcoins. Trader suchen "Beta" – also stärker reagierende Assets.

Technisch hatte XRP wichtige Widerstandszonen zwischen 2,10 und 2,12 US-Dollar über Wochen getestet. Als dieses Level fiel, ging es schnell. Der alte Widerstand fungiert nun als Unterstützung, während Käufer die unteren Preiszonen verteidigen. Steigende Open Interest Werte im Futures-Markt zeigen: Es werden mehr neue Positionen eröffnet, statt auf bestehenden auszuruhen.

ETF-Nachfrage als Brandbeschleuniger

Am lautesten diskutiert: die ETF-Zuflüsse. Allein am 6. Januar flossen etwa 48 Millionen US-Dollar netto in Spot-XRP-ETFs in den USA. Kumulativ seit dem Start im November summiert sich das auf über 1 Milliarde US-Dollar. Im Dezember 2025 sammelten XRP-ETFs rund 483 Millionen US-Dollar ein – während andere große Krypto-ETFs im selben Zeitraum Nettoabflüsse verzeichneten.

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Die Menge der verfügbaren XRP-Token auf Börsen ist auf mehrjährige Tiefstände gefallen. Weniger Angebot trifft auf steigende Nachfrage – eine Konstellation, die Kursbewegungen verstärkt.

Wie weit kann es gehen?

Technische Analysten arbeiten mit Elliott-Wave-Mustern und Fibonacci-Extensions. Die Projektionen reichen von 8 bis 27 US-Dollar – sofern der Aufwärtstrend anhält. Das klingt ambitioniert, basiert aber auf langfristigen Chartstrukturen.

Realistisch bleibt: XRP muss die zentralen Unterstützungszonen verteidigen. Rücksetzer sind nicht ausgeschlossen und gelten sogar als gesund innerhalb eines intakten Aufwärtstrends. Volatilität gehört dazu, gerade wenn ein Coin binnen Stunden über 10 Prozent zulegt.

Der Jahresstart fühlt sich risk-on an – und XRP profitiert momentan überproportional davon.

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