XRP: Angst dominiert – Wende möglich?
Die Stimmung unter XRP-Anlegern ist angespannt. Während der Kurs korrigiert und Sentiment-Indikatoren "extreme Angst" signalisieren, zeichnet sich unter der Oberfläche eine interessante Diskrepanz ab. Institutionelle Investoren scheinen die Schwächephasen gezielt zu nutzen, und auch technische Indikatoren senden erste Warnsignale an die Bären, dass das Verkaufsmomentum nachlassen könnte.
Kampf um die Unterstützung
Der Token notiert aktuell im Bereich einer kritischen Unterstützungszone bei 1,90 US-Dollar. Versuche, den Widerstandsbereich zwischen 1,97 und 2,00 US-Dollar zu überwinden, scheiterten zuletzt am vorherrschenden Verkaufsdruck. Doch Chartanalysten beobachten eine klassische bullische Divergenz: Während der Preis die Tiefststände testet, bildet der Relative Strength Index (RSI) bereits höhere Tiefs aus. Dies deutet technisch darauf hin, dass die Kraft der Verkäufer schwindet, obwohl der breitere Markttrend kurzfristig noch abwärts gerichtet ist.
Institutionelle Anleger bleiben an Bord
Trotz eines signifikanten Abflusses aus den Spot-ETFs am 20. Januar bleibt das übergeordnete Bild bei den institutionellen Produkten positiv. Die kumulierten Zuflüsse belaufen sich auf rund 1,37 Milliarden US-Dollar. Diese Divergenz zwischen der vorsichtigen Haltung der Kleinanleger ("Extreme Fear") und den anhaltenden Zuflüssen in institutionelle Vehikel legt nahe, dass Großinvestoren weiterhin auf die langfristigen Fundamentaldaten vertrauen und Kursrücksetzer strategisch nutzen.
Fundamentale Signale und Angebotsschock
Gestützt wird diese Zuversicht durch die Aktivität auf der Blockchain. Der XRP Ledger verzeichnete kürzlich den höchsten Transaktionsstand seit 180 Tagen, getrieben durch grenzüberschreitende Zahlungen und DeFi-Anwendungen. Gleichzeitig verknappt sich das Angebot: Die Bestände auf den Kryptobörsen sind auf den tiefsten Stand seit 2018 gefallen. In Kombination mit den in ETFs gebundenen Coins entsteht so ein Liquiditätsengpass, der bei einem Nachfrageanstieg preistreibend wirken könnte. Ripple-CEO Brad Garlinghouse zeigte sich derweil auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos optimistisch und prognostizierte für 2026 neue Höchststände am Kryptomarkt.
Ausblick
Die kurzfristige Richtung entscheidet sich an den aktuellen Begrenzungen. Ein nachhaltiger Ausbruch über die 2,00-Dollar-Marke unter steigendem Volumen würde ein Ende der Korrektur signalisieren und den Weg in Richtung 2,26 US-Dollar ebnen. Sollte jedoch die wichtige Unterstützung bei 1,90 US-Dollar fallen, droht eine Ausweitung der Bewegung bis in den Bereich von 1,78 US-Dollar.
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