Worldline Aktie: Kapitalspritze vor Abstimmung
Die Worldline-Aktie zeigt sich zu Wochenbeginn erholt, nachdem das Unternehmen die finalen Dokumente für eine geplante Kapitalerhöhung von 500 Millionen Euro veröffentlicht hat. Die außerordentliche Hauptversammlung am Donnerstag soll die notwendigen Beschlüsse fassen. Können die Maßnahmen das angeschlagene Zahlungsunternehmen stabilisieren?
Der Kurs des französischen Zahlungsdienstleisters legte am Freitag um 4,45 Prozent auf 1,63 Euro zu. Das Handelsvolumen war mit über 5,6 Millionen Titeln deutlich erhöht. Der Markt reagiert damit auf die konkreten Pläne zur Stärkung der Bilanz.
Die Details des 500-Millionen-Euro-Plans
Die Kapitalmaßnahme ist in zwei Teile gegliedert. Zunächst sollen rund 110 Millionen Euro durch eine reservierte Kapitalerhöhung bei den Ankeraktionären Bpifrance, Crédit Agricole und BNP Paribas eingenommen werden. Der Ausgabepreis dafür liegt bei 2,75 Euro pro Aktie – ein deutlicher Aufschlag auf den aktuellen Kurs.
Die verbleibenden 390 Millionen Euro sollen über eine Bezugsrechtsemission für alle bestehenden Aktionäre aufgebracht werden. Die großen Finanzinstitute werden ihre Beteiligungen dadurch auf zwischen 7,9 und 9,6 Prozent ausbauen. Für Privatanleger bedeutet dies die Entscheidung, frisches Kapital nachzuschießen oder eine Verwässerung ihrer Anteile hinzunehmen.
Verkauf und Ausblick: Ein Jahr im Übergang
Parallel zur Kapitalerhöhung treibt Worldline den Verkauf der Plattform PaymentIQ an Incore Invest für etwa 160 Millionen Euro voran. Der Abschluss wird für das erste Quartal 2026 erwartet. Das Geschäft trug 2025 rund 50 Millionen Euro zum Umsatz bei.
Das Management hat das Jahr 2026 als Übergangsphase deklariert. Das organische Umsatzwachstum wird voraussichtlich nur im niedrigen einstelligen Bereich liegen. Das bereinigte EBITDA soll leicht unter dem Vorjahresniveau von 830 Millionen Euro bleiben. Ein positiver freier Cashflow wird erst für 2027 prognostiziert. Die Zustimmung der Aktionäre zur Kapitalerhöhung auf der Hauptversammlung am 8. Januar gilt als wahrscheinlich, da die großen Anleger bereits Unterstützung signalisiert haben.
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