Der FC Red Bull Salzburg wird in diesem Transferfenster aller Voraussicht nicht mehr aktiv. Sportchef Rouven Schröder ließ in einem Sky-Interview durchblicken, dass die Bullen ihre Transferaktivitäten einstellen. Damit widerruft der Deutsche seine eigene Aussage von vor einer Woche.

Schröders überraschende Kehrtwende

Noch vor sieben Tagen sah alles anders aus. Nach dem Wechsel von Nene Dorgeles zu Fenerbahce Istanbul verkündete Schröder: "Wir werden nochmals am Transfermarkt tätig werden." Jetzt klingt das ganz anders.

"Wir lassen immer die Vernunft walten", betont der Sportchef. "Wir brauchen den Kaderplatz, brauchen das Budget. Wir sind mit dem Kader zufrieden." Das klingt nach einer klaren Absage an weitere Verstärkungen.

Priske-Transfer endgültig geplatzt

Bestätigt wurde auch das endgültige Aus für Stürmer August Priske. Der Djurgarden-Talent wird nicht nach Salzburg wechseln. Schröder anerkennt zwar dessen Qualitäten: "Ein wunderbarer Kicker, ein tolles Talent."

Doch dann folgt der entscheidende Satz: "Wir werden nur Dinge machen, die wir auch können." Das dürfte viele Fans enttäuschen, die auf frischen Wind in der Offensive gehofft hatten.

Nur noch Abgänge möglich

Salzburg wird nur noch aktiv, wenn es zu einem weiteren Abgang in der Offensive kommt. Adam Daghim gilt dabei als möglicher Kandidat. Ansonsten konzentriert sich der Klub jetzt auf Verkäufe.

Innenverteidiger Kamil Piatkowski soll noch weg. Schröder zeigt sich zuversichtlich, dass der Wechsel des Polen bis zum Transferende am Sonntagabend klappt.

Gourna-Douath könnte bleiben

Spannend bleibt die Situation um Rekord-Neuzugang Lucas Gourna-Douath. Der Franzose war bereits ausgeboott, ist jetzt aber wieder im Mannschaftstraining.

Ein Wechsel wäre nur in eine Top-5-Liga denkbar. Ob sich das in den letzten Stunden noch ausgeht, bleibt offen. Für Salzburg-Fans bedeutet das: Die große Transfer-Überraschung fällt wohl aus.