Der australische Logistik-Software-Riese Wisetech Global steckt in der Krise. Statt eines Siegeszugs nach starken Jahreszahlen verpassten die jüngsten Prognosen den Erwartungen der Anleger einen Dämpfer – und lösten eine Verkaufswelle aus. Was steckt hinter dem enttäuschenden Ausblick für das Geschäftsjahr 2026, und ist die Talfahrt damit zu Ende?

Ernüchternde Prognose löst Absturz aus

Der Kern des Problems liegt in der enttäuschenden EBITDA-Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Wisetech erwartet lediglich 550 bis 585 Millionen Dollar – deutlich unter der Konsenserwartung von 651 Millionen Dollar. Noch schwerer wiegt die prognostizierte EBITDA-Marge von 40-41%, die deutlich unter der Vorjahresmarge von 49% liegt. Diese Zahlen signalisieren erheblichen Margendruck und ließen die Aktie um bis zu 17,8% abstürzen.

Trotz der düsteren Prognose konnte Wisetech für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 durchaus überzeugen:
* Unternehmerischer Gewinn stieg um 30% auf 241,8 Millionen Dollar
* EBITDA verbesserte sich um 17% auf 381,6 Millionen Dollar
* Freier Cashflow wuchs um 31% auf 287 Millionen Dollar
* Die strategische Übernahme von e2open für 2,1 Milliarden Dollar wurde abgeschlossen

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Analysten reagieren mit Herabstufungen

Die enttäuschende Guidance veranlasste die RBC Capital zu einer Herabstufung von "Outperform" auf "Sector Perform" bei gleichzeitiger Senkung des Kursziels von 130 auf 120 Australische Dollar. Die Analysten führen die schwächere Prognose auf einmalige Integrationskosten der e2open-Übernahme und aktienbasierte Vergütungen zurück.

Die aktuelle Verunsicherung wird durch Führungswechsel verstärkt: Nach dem Weggang von CEO Richard White im Jahr 2024 und der Übernahme durch Zubin Appoo Ende Juli, sowie dem Ausstieg des größten australischen Pensionsfonds AustralianSuper, steht Wisetech vor einer Bewährungsprobe. Die Aktie sucht derzeit nach Halt – die nächsten Quartalszahlen werden zeigen, ob die Integration von e2open die erhofften Synergien bringt oder die Margen weiter unter Druck bleiben.

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