Silber hat sich von seinem historischen Einbruch erholt. Nach dem Allzeithoch von 121,64 Dollar je Unze im Januar 2026 folgte ein Kursrückgang von fast 44 Prozent — ausgelöst durch einen starken US-Dollar, eine restriktive Fed und Gewinnmitnahmen nach einer Rally von 147 Prozent im Jahr 2025. Zum Ende des ersten Quartals stabilisiert sich der Preis nun bei rund 73 Dollar.

Für den WisdomTree Silver 3x Daily Leveraged ETC bedeutet diese Volatilität extreme Ausschläge in beide Richtungen. Das Produkt bildet die dreifache Tagesperformance des Solactive Silver Commodity Futures SL Index ab — steigt Silber an einem Tag um ein Prozent, legt der ETC um drei Prozent zu, und umgekehrt.

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Strukturelle Knappheit stützt die Erholung

Das fundamentale Bild für Silber bleibt angespannt. Das Silver Institute prognostiziert für 2026 ein Angebotsdefizit von 67 Millionen Unzen — bereits das sechste Jahr in Folge. Zwischen 2021 und 2025 summierten sich die Defizite laut Peel Hunt auf rund 900 Millionen Unzen, was die oberirdischen Lagerbestände auf Mehrjahrestiefs gedrückt hat.

Die Minenproduktion wächst zwar auf ein Dekadenhoch von 1,05 Milliarden Unzen, doch das Wachstum bleibt begrenzt: Silber fällt überwiegend als Nebenprodukt der Kupfer-, Zink- und Bleiförderung an. Zusätzlich hat China seit Januar 2026 ein neues Lizenzsystem für Silberexporte eingeführt. Nur staatlich zugelassene Unternehmen mit einer Jahresproduktionskapazität von mindestens 80 Tonnen dürfen noch exportieren — Hunderte kleinere Anbieter sind damit faktisch ausgeschlossen.

Nachfrageverschiebung: Solar verliert, KI und EVs gewinnen

Die industrielle Nachfrage verändert sich strukturell. Die Photovoltaikbranche, bislang ein Hauptabnehmer, reduziert ihren Silbereinsatz. Longi Green Energy und Jinko Solar planen, Silber in Solarzellen durch Kupfer zu ersetzen, mit Serienproduktion ab dem zweiten Quartal 2026. Insgesamt dürfte die industrielle Silberverarbeitung 2026 um zwei Prozent auf ein Vierjahrestief von rund 650 Millionen Unzen sinken.

Auf der anderen Seite steigt die Nachfrage aus dem Bereich Rechenzentren, KI-Infrastruktur und Elektromobilität. Auch die Investmentnachfrage zieht an: Physische Silberinvestments sollen 2026 um 20 Prozent auf 227 Millionen Unzen steigen — den höchsten Stand seit drei Jahren.

Analysten mit breitem Meinungsspektrum

Die Preisprognosen für das Gesamtjahr 2026 gehen weit auseinander:

  • J.P. Morgan: Jahresdurchschnitt von 81 Dollar je Unze
  • Peel Hunt: Anhebung der Prognose auf 75 Dollar je Unze
  • ING: Konservative Schätzung von rund 55 Dollar je Unze

Langfristig bleiben viele Analysten optimistisch und sehen den Silberpreis bis Jahresende 2026 in einer Spanne von 95 bis 106 Dollar — gestützt durch das anhaltende Angebotsdefizit und strukturelle Industrienachfrage.

Entscheidend für die zweite Jahreshälfte wird die Zinspolitik der US-Notenbank. Historisch reagiert Silber auf erste Zinssenkungen mit deutlichen Kursgewinnen. Anleger, die den 3SIL-ETC halten, sollten dabei den täglichen Compounding-Effekt im Blick behalten: Bei anhaltend hoher Volatilität kann die langfristige ETC-Performance erheblich von der dreifachen Index-Rendite abweichen.

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