Volkswagen Aktie: Ergebnis bricht ein!
Der Wolfsburger Autokonzern verzeichnet einen deutlichen Gewinnrückgang im ersten Quartal, während Sonderbelastungen und US-Importzölle die Geschäftsentwicklung beeinträchtigen.
Die Aktie von Volkswagen gerät unter Druck. Der Autobauer legte vergangene Woche vorläufige Zahlen für das erste Quartal 2025 vor – und die enttäuschten auf ganzer Linie. Was ist da los?
Vorläufige Q1-Zahlen: Deutlich unter Erwartung
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Volkswagen meldete am Dienstag vergangener Woche erste Eckdaten für das Auftaktquartal 2025. Zwar stieg der Konzernumsatz leicht um rund 3 Prozent auf etwa 78 Milliarden Euro. Doch das operative Ergebnis brach regelrecht ein: Es lag nur noch bei rund 2,8 Milliarden Euro, nach 4,6 Milliarden im Vorjahresquartal.
Das bedeutet auch: Die operative Marge schmolz von 6,0 Prozent auf nur noch rund 3,6 Prozent zusammen. Der Markt hatte hier deutlich mehr erwartet, nämlich ein operatives Ergebnis von fast 4 Milliarden Euro. Verantwortlich dafür sind vor allem Sondereffekte.
Konkret: Belastungen von insgesamt rund 1,1 Milliarden Euro drückten auf das Ergebnis. Davon entfielen etwa 0,6 Milliarden auf CO2-Regulierungen in Europa, 0,2 Milliarden auf die Restrukturierung der Software-Tochter CARIAD und 0,3 Milliarden auf Diesel-Altlasten sowie Wertberichtigungen wegen neuer US-Importzölle.
US-Zölle: Erste Auswirkungen spürbar
Die Anfang April eingeführten US-Importzölle von 25 Prozent zeigen bereits Wirkung. Schon am Montag letzter Woche wurde bekannt: Volkswagen und Audi stoppen vorerst Fahrzeuglieferungen aus Mexiko und Europa in die USA. Fahrzeuge, die nach dem 3. April eintrafen, werden in den Häfen zurückgehalten.
Das Management räumt negative Folgen für die Branche und Kunden ein. Eine Belastung von 0,3 Milliarden Euro floss deswegen bereits ins Q1-Ergebnis ein. Die Gesamtfolgen für 2025 sind aber noch nicht absehbar und im Ausblick nicht berücksichtigt.
Elektroautos: Starke Zuwächse – mit Haken
Wie steht es um die wichtigen Elektroautos (BEVs)? Global lief es im ersten Quartal gut: Die Auslieferungen stiegen um 59 Prozent auf 216.800 Einheiten. Der BEV-Anteil kletterte damit auf 10 Prozent.
Vor allem in Europa gab es einen Boom mit plus 113 Prozent und einem Marktanteil von rund 26 Prozent. Auch Nordamerika zeigte mit plus 51 Prozent Stärke. Der Haken an der Sache: Im entscheidenden chinesischen Markt brachen die BEV-Verkäufe um satte 37 Prozent ein. Hier tobt ein harter Wettbewerb, vor allem mit lokalen Herstellern.
Trotzdem will Volkswagen in China mit der Strategie „In China, für China“ gegensteuern. Mitte letzter Woche wurden Pläne für eine Produktoffensive mit über 20 neuen Elektro- und Hybridmodellen bis 2027 angekündigt.
Trotz der Turbulenzen bestätigt das Management den Ausblick für das Gesamtjahr 2025. Der Umsatz soll um bis zu 5 Prozent wachsen, die operative Marge zwischen 5,5 und 6,5 Prozent liegen – mögliche Belastungen aus den US-Zöllen für das Gesamtjahr aber noch nicht eingerechnet. Die Netto-Liquidität im Automobilbereich lag Ende März bei rund 33 Milliarden Euro.
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