VanEck Gold Miners ETF: Rekordmargen
Geopolitische Unruhen treiben den Goldpreis auf neue Höhen, während die Minenbetreiber in eine Phase extremer Profitabilität eintreten. Doch der starke US-Dollar und schwindende Zinshoffnungen lasten gleichzeitig auf der Stimmung. Kann der Sektor den Spagat zwischen Krisenangst und geldpolitischem Gegenwind dauerhaft meistern?
Gestern stieg der Goldpreis um 1,6 % auf 5.166,75 USD pro Unze. Die militärische Eskalation im Iran veranlasste Anleger dazu, das Edelmetall verstärkt als sicheren Hafen zu suchen. Dieser Aufwärtstrend kollidiert jedoch mit einem US-Dollar, der zuletzt 14-Wochen-Hochs erreichte. Zudem haben sich die Erwartungen an die US-Notenbank Fed deutlich verschoben: Marktteilnehmer rechnen für das laufende Jahr nur noch mit einer Zinssenkung um 35 Basispunkte, nachdem Ende der Vorwoche noch 60 Basispunkte eingepreist waren.
Profite im historischen Hoch
Trotz dieser makroökonomischen Bremsklötze bleibt der Goldsektor im Jahr 2026 mit einem Zuwachs von rund 18 % stabil im Plus. Die im ETF enthaltenen Bergbauunternehmen profitieren von einer außergewöhnlichen Margenausweitung. Bei einem Goldpreis von über 5.000 USD und durchschnittlichen Förderkosten (AISC) von etwa 1.500 USD pro Unze operieren Schwergewichte wie Newmont und Barrick Gold in einem hochprofitablen Bereich.
Zusätzliche fundamentale Unterstützung kommt von der Angebotsseite. Für das Jahr 2026 wird in nordamerikanischen Minen ein Produktionsrückgang von geschätzt 2 % erwartet. Dieser „Supply-Squeeze“ könnte das Preisniveau für die Produzenten weiter absichern.
Vertrauen der Profis wächst
Innerhalb des Sektors zeigt sich eine robuste Dynamik. Während einzelne Aktien wie AngloGold Ashanti zuletzt kurzzeitige Kursverluste hinnehmen mussten, bewerten Analysten von JPMorgan die langfristigen Aussichten für die Minenbetreiber weiterhin positiv. Ein Indiz für das wachsende Vertrauen ist der deutliche Rückgang der Leerverkaufspositionen beim gehebelten NUGT-ETF, die im Februar um fast 26 % sanken.
Im Vergleich zu physischen Gold-Investments bieten die Minenwerte durch ihre operative Hebelwirkung eine überproportionale Beteiligung an der Profitabilität der Förderunternehmen. Solange die Kosten stabil bleiben, schlägt jeder Anstieg des Goldpreises direkt auf die Ertragskraft durch.
Sollten sich die geopolitischen Spannungen weiter verschärfen oder die Realrenditen aufgrund einer erneuten Wende in der Fed-Politik sinken, hält JPMorgan Kursziele von bis zu 6.300 USD pro Unze Gold für möglich. Ein solches Szenario würde das operative Umfeld für die im ETF enthaltenen Unternehmen nachhaltig stärken und die aktuelle Rallye fundamental untermauern.
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