Uranium Energy Aktie: Rekordrally
Die Aktie von Uranium Energy setzt ihre außergewöhnliche Aufwärtsbewegung fort und markiert neue Höchststände. Getrieben wird die Rally von starken Sektortrends im Uranmarkt, einer strategischen Beteiligung an Anfield Energy, wachsendem Interesse institutioneller Anleger und einer sehr soliden Bilanz.
- Neues Allzeithoch und starke Performance seit Jahresbeginn
- Strategische Beteiligung an Anfield Energy als wichtiger Kurstreiber
- Deutlich steigende Engagements großer Institutioneller
- Schuldenfreie Bilanz und hohe Liquidität
- Rückenwind durch hohe Uranpreise und politische Unterstützung in den USA
Rekordstände und Performance
Am 15. Januar erreichte die Uranium-Energy-Aktie ein Allzeithoch von 17,82 US-Dollar. Auf Sicht von zwölf Monaten summiert sich der Anstieg auf rund 159 %. Seit Jahresbeginn liegt das Plus bei etwa 47 %.
Allein zwischen dem 7. und 14. Januar legte der Titel um 19,21 % zu und gehörte damit zu den stärksten Werten im Energiesektor. Die Marktkapitalisierung stieg auf rund 8,47 Milliarden US-Dollar, womit das Unternehmen seine Rolle als bedeutender Akteur in der nuklearen Brennstoffkette untermauert.
Beteiligung an Anfield Energy
Ein zentraler Auslöser der jüngsten Kursdynamik war die Beteiligung an Anfield Energy. Im Rahmen einer Finanzierungsrunde investierte Uranium Energy 4 Millionen US-Dollar und sicherte sich damit:
- rund 28,8 % der ausstehenden Anfield-Stammaktien (undiluted)
- etwa 36,8 % auf teilweise verwässerter Basis
Anfield nahm insgesamt 10 Millionen US-Dollar ein. Die Mittel fließen in wichtige Uranprojekte in den USA, darunter:
- West Slope Project
- Velvet-Wood Project
- Slick Rock Project
- Shootaring Canyon Mill
Damit stärkt Uranium Energy seine Position im US-Markt für die heimische Uranproduktion.
Institutionelle Investoren erhöhen Engagement
Große Adressen haben ihre Positionen zuletzt deutlich ausgebaut. Vanguard Group steigerte ihren Anteil im dritten Quartal um 34,5 % auf 35,7 Millionen Aktien mit einem Wert von rund 476,6 Millionen US-Dollar. Norges Bank stieg mit einer neuen Position im Volumen von 105 Millionen US-Dollar ein.
Insgesamt befinden sich derzeit 62,28 % der Aktien in den Händen von Hedgefonds und anderen institutionellen Investoren. Weitere Zukäufe:
- State Street Corp erhöhte seinen Bestand um 9,5 %
- MIRAE ASSET GLOBAL ETFS HOLDINGS stockte um 9,9 % auf 26,6 Millionen Aktien auf
- Geode Capital Management weitete seine Position um 3,0 % aus
Diese Zahlen unterstreichen das gestiegene institutionelle Vertrauen in den Titel.
Finanzlage und Expansion
In den Zahlen zum ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 zeigt Uranium Energy eine sehr robuste Bilanz:
- 698 Millionen US-Dollar in Form von Barmitteln, Uranbeständen und börsennotierten Beteiligungen
- Keine verzinslichen Finanzschulden
- 1.356.000 Pfund U₃O₈ im Lagerbestand mit einem Wert von 111,9 Millionen US-Dollar
- Produktions-Cash-Cost von 29,90 US-Dollar je Pfund
- Current Ratio von 27,72 als Indikator für hohe Liquidität
Zur Finanzierung des Ausbaus wurde zudem eine Kapitalerhöhung über 234 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Die Mittel fließen in die neue Tochtergesellschaft United States Uranium Refining & Conversion Corp. Damit positioniert sich Uranium Energy als einziges US-Unternehmen mit vollständig integrierter Wertschöpfungskette aus Förderung, Verarbeitung sowie geplanter Raffination und Konversion von Uran.
Rückenwind vom Uranmarkt
Uran-Futures notieren auf dem höchsten Stand seit Mitte 2024. Treiber sind unter anderem verstärkte Käufe physischer Fonds sowie wachsende Nachfrageimpulse aus dem Bereich der Rechenzentren. Der anhaltende Ausbau von KI- und Cloud-Infrastruktur erhöht den Strombedarf und stützt die Erzählung einer „Renaissance“ der Kernenergie.
Zusätzlich wirkt die Einstufung von Uran als kritischer Rohstoff durch die US-Regierung unterstützend für inländische Produzenten. Uranium Energy ist vollständig ungesichert unterwegs, das Unternehmen verzichtet also auf Absicherungen gegen Preisbewegungen und profitiert damit direkt von möglichen weiteren Anstiegen – insbesondere mit Blick auf die anstehende Section-232-Entscheidung in den USA.
Analystenbewertungen und Kursziele
An der Wall Street liegt der Konsens für die Aktie bei „Buy“. Im Detail:
- 2 Ratings „Strong Buy“
- 7 Ratings „Buy“
- 2 Ratings „Hold“
Der durchschnittliche Zielkurs beträgt 14,92 US-Dollar und liegt damit unter dem aktuellen Kursniveau. Einzelne Häuser haben ihre Schätzungen jedoch angehoben: Goldman Sachs erhöhte das Kursziel von 13,00 auf 17,00 US-Dollar. National Bankshares setzte sein Ziel auf 16,50 US-Dollar und vergab ein „outperform“-Rating.
Damit spiegelt sich im Analystenbild eine grundsätzlich positive Einschätzung wider, die jedoch nach der starken Kursentwicklung bereits teilweise eingepreiste Erwartungen berücksichtigt.
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