UnitedHealth Group steht vor einem wegweisenden Termin. Am 27. Januar legt der Krankenversicherungsriese seine Jahreszahlen 2025 vor – und vor allem die Prognose für 2026. Für Analysten ist klar: Sollte das Unternehmen eine Stabilisierung der Kostenquote bestätigen, könnte die Aktie deutlich zulegen. Die Wall Street hat ihre Kursziele bereits angehoben.

Analysten erhöhen Erwartungen

Gleich mehrere Investmentbanken haben ihre Einschätzungen nach oben korrigiert. Bernstein hob das Kursziel von 440 auf 444 US-Dollar an und bekräftigte das "Outperform"-Rating. Barclays erhöhte das Ziel auf 391 Dollar bei einer "Overweight"-Einstufung. Noch optimistischer zeigte sich Evercore ISI mit einem Upgrade auf "Strong Buy".

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Der Grund für die positive Haltung: Analysten rechnen mit einer Erholung der Margen im laufenden Jahr. Nachdem explodierende Behandlungskosten die Aktie 2025 belastet hatten, sollen operative Anpassungen nun Wirkung zeigen. Das durchschnittliche Kursziel der 30 beobachtenden Häuser liegt bei rund 386 Dollar – ein erhebliches Potenzial vom aktuellen Niveau.

Was am 27. Januar zählt

Der Fokus liegt auf drei Punkten: Erstens muss das Management nachweisen, dass die Medical Care Ratio – der Anteil der Prämieneinnahmen, der für medizinische Leistungen aufgewendet wird – sich stabilisiert hat. Zweitens erwarten Investoren konkrete Belege dafür, dass die im Vorjahr eingeleiteten Effizienzmaßnahmen greifen. Drittens geht es um den strategischen Ausblick, insbesondere bei der Integration technologiegestützter Prozesse.

Politischer Gegenwind

Parallel wächst der Druck aus Washington. Die Senatoren Ron Wyden und Elizabeth Warren werfen UnitedHealth vor, interne Dokumente zu einer Untersuchung über Bonuszahlungen bei Pflegeheim-Verlegungen zurückzuhalten. Diese politische Flanke könnte kurzfristige Kursgewinne begrenzen, da rechtliche Risiken in die Bewertung einfließen.

Die Aktie hat in den ersten Januartagen etwa 2 Prozent zugelegt und scheint sich um die Marke von 340 Dollar zu stabilisieren. Bis zum Quartalsbericht dürfte die Schwankungsbreite hoch bleiben – zwischen der Hoffnung auf eine Margenwende und der Unsicherheit durch die Senate-Anhörungen. In gut zwei Wochen werden die Karten neu gemischt.

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