Der weltgrößte Chip-Auftragsfertiger TSMC startet mit einem Paukenschlag ins neue Jahr. Die Aktie erreichte ein neues Allzeithoch, nachdem gleich zwei entscheidende Entwicklungen bekannt wurden: Eine wichtige US-Exportlizenz wurde verlängert, und die Massenproduktion der hochmodernen 2-Nanometer-Chips läuft planmäßig. Für Investoren fallen damit zwei zentrale Risikofaktoren weg.

Exportlizenz sichert China-Geschäft

Das US-Handelsministerium hat TSMC eine neue einjährige Exportlizenz für das Werk in Nanjing erteilt. Diese ersetzt den bisherigen "Verified End User"-Status, der zum Jahresende auslief. Die Entscheidung ist operativ bedeutsam: In Nanjing produziert TSMC ältere Chip-Generationen (16nm und größer), die vor allem in Consumer-Elektronik und Autos zum Einsatz kommen.

Ohne diese Lizenz hätte das Unternehmen keine amerikanischen Fertigungsanlagen mehr nach China importieren dürfen – mit erheblichen Folgen für die Produktion. Die Verlängerung beseitigt damit einen großen geopolitischen Unsicherheitsfaktor, der noch zum Jahreswechsel über der Aktie hing.

2-Nanometer-Produktion läuft

Parallel bestätigte TSMC, dass die Massenproduktion der 2nm-Technologie (N2) im vierten Quartal 2025 wie geplant begonnen hat. Damit hält der Konzern seinen Zeitplan exakt ein und widerlegt frühere Spekulationen über mögliche Verzögerungen.

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Die N2-Technologie nutzt Nanosheet-Transistoren und bietet deutliche Verbesserungen bei Geschwindigkeit und Energieeffizienz gegenüber der 3nm-Generation. Damit verteidigt TSMC seinen Vorsprung vor Samsung und Intel im Wettrennen um die fortschrittlichsten Fertigungsprozesse. Gerade für KI-Anwendungen ist diese neue Node entscheidend.

KI-Nachfrage bleibt hoch

Das Marktumfeld spielt TSMC zusätzlich in die Karten. Berichten zufolge hat Nvidia weitere Bestellungen für H200-Chips aufgegeben, um die anhaltend starke Nachfrage zu bedienen – auch für angepasste Produkte für den chinesischen Markt. Das signalisiert: Die Kapazitätsauslastung bei den fortgeschrittenen Fertigungsknoten bleibt 2026 extrem hoch.

Wichtige Faktoren der aktuellen Rallye:

  • Neue US-Exportlizenz sichert Nanjing-Werk für 2026
  • 2nm-Serienproduktion läuft planmäßig
  • Zusätzliche Großaufträge von KI-Kunden wie Nvidia
  • Aktie erreichte neues Allzeithoch

Ausblick

Mit dem neuen Exportstatus und der bestätigten 2nm-Produktion startet TSMC aus einer Position der Stärke ins Jahr 2026. Der Fokus richtet sich nun auf den Quartalsbericht Mitte Januar, bei dem Investoren konkrete Angaben zum Umsatzbeitrag der neuen 2nm-Kapazität erwarten.

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