TRX Gold Aktie: Rekordproduktion
TRX Gold meldete für das Ende November abgeschlossene erste Quartal 2026 eine Rekordproduktion von 6.597 Unzen Gold – zugleich verfehlte das Unternehmen leicht die Umsatz- und Ergebniserwartungen, was zu einer moderaten Kursreaktion führte. Kann TRX das geplante Produktions- und Ausbauprogramm aus eigener Kraft finanzieren?
Wesentliche Eckdaten
- Produktion (Q1 2026): 6.597 Unzen Gold gegossen, Verkäufe: 6.492 Unzen.
- Realisierter Durchschnittspreis: 3.860 USD/Unze.
- Umsatz: 25,1 Mio. USD; Bruttogewinn: 14,2 Mio. USD (57% Marge); EBITDA: 13,2 Mio. USD (53%).
- Operativer Cashflow: 4,0 Mio. USD; bereinigter Nettogewinn: 7,7 Mio. USD.
- Berichtetes Ergebnis je Aktie: -0,01 USD (Analystenschätzu ng: 0,03 USD); Konsensumsatz: 28 Mio. USD.
Produktion und Ergebnislage
Die Quartalszahlen zeigen klar die operative Stärke: Rekordguss und hohe Margen unterstreichen die Effizienz des Betriebs. Gleichzeitig meldete TRX einen leichten Umsatz- und Ergebnisrückstand gegenüber dem Konsens, was die Marktreaktion in Form eines moderaten Vorbörsendisputs von rund 0,13% erklärt.
Die Cash-Kosten pro verkaufter Unze stiegen jedoch auf 1.508 USD gegenüber 1.410 USD im Vorjahresquartal. Diese Entwicklung dämpft teilweise die Freude über die Produktionszahlen, denn die Profitabilität bleibt sensitiv gegenüber steigenden Förderkosten und Goldpreisbewegungen. Positiv wirkt sich die verbesserte Liquiditätsposition aus: Die Kennzahl für das Working Capital stieg von etwa 1,3 Ende August auf rund 1,7 Ende November. Zudem liegen mehr als 22.000 Unzen auf dem ROM-Lager.
Ausbaupläne und Finanzierung
TRX bestätigt die Jahresguidance 2026 von 25.000 bis 30.000 Unzen Gold aus dem Buckreef-Projekt. Langfristig plant das Unternehmen den Ausbau der Aufbereitungskapazitäten: Geplant sind eine Sulfid-Anlage mit über 3.000 tpd und eine 1.000 tpd-Einheit für Oxid- und Übergangsmaterial. Ziel ist eine deutlich höhere durchschnittliche Jahresproduktion, die den im Preliminary Economic Assessment genannten Wert von rund 62.000 Unzen übertreffen soll.
Zur Finanzierung des Ausbaus gibt TRX an, auf intern generierte Cashflows zu setzen und rechnet mit einer Realisierung der Finanzierung aus eigenen Mitteln innerhalb der nächsten 18 bis 24 Monate. Damit beantwortet das Unternehmen die zentrale Frage zur Finanzierbarkeit mit einer klaren Selbstfinanzierungsstrategie. Entscheidend dafür bleiben anhaltend starke Produktionszahlen, stabile Cashflows und kontrollierbare Cash-Kosten.
Kurzfristig bleibt die Lage gemischt: Operativ liefert TRX beeindruckende Zahlen, finanziell gab es leichte Abweichungen vom Konsens. Für 2026 sind die Eckpunkte damit gesetzt: Guidance 25.000–30.000 Unzen, erwartete Cash-Kosten 1.400–1.600 USD/Unze und ein Ausbau, den TRX nach eigenen Angaben aus internem Cashflow finanzieren will (Zeithorizont: 18–24 Monate).
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