Die Restaurant-Software Toast liefert im zweiten Quartal eine klassische Zwickmühle: Während die Umsätze kräftig steigen und die Prognose angehoben wird, enttäuscht der Gewinn je Aktie deutlich die Erwartungen. Kann das Wachstumsunternehmen Profitabilität und Expansion langfristig unter einen Hut bringen?

Gemischte Signale verunsichern Anleger

Das Herzstück der Meldungen ist die erneute Aufarbeitung der Q2-Zahlen vom 5. August. Toast verfehlte den erwarteten Gewinn je Aktie von 0,23 Dollar deutlich und landete bei nur 0,13 Dollar – eine Abweichung von satten 0,10 Dollar. Gleichzeitig übertraf der Umsatz von 1,55 Milliarden Dollar die Erwartungen von 1,52 Milliarden Dollar und legte beachtliche 24,8 Prozent im Jahresvergleich zu.

Trotz der enttäuschenden Gewinnentwicklung zeigte sich die Unternehmensführung optimistisch und hob die Jahresprognose an. Für den nicht nach GAAP standardisierten Bruttogewinn aus Abonnements und Fintech-Lösungen wird jetzt ein Wachstum von 28-29 Prozent erwartet, nach zuvor 25-27 Prozent.

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Expansionskurs ungebremst

Strategisch setzt Toast weiterhin auf aggressive Expansion. Im Quartal kamen rekordhafte 8.500 neue Standorte hinzu, sodass die Plattform nun etwa 148.000 Gastronomiebetriebe bedient – ein Plus von 24 Prozent binnen eines Jahres. International wagt das Unternehmen den Sprung nach Australien als viertem Markt.

Eine vielbeachtete Partnerschaft mit American Express soll personalisierte Gastronomieerlebnisse ermöglichen und die Reichweite für Restaurantkunden erhöhen. Zusätzlich brachte Toast mit dem Toast Go® 3 ein neues Handheld-Gerät auf den Markt.

Analysten bleiben vorsichtig optimistisch

Trotz der durchwachsenen Quartalszahlen halten Analysten weitgehend an ihrer positiven Grundhaltung fest. Das Konsensrating liegt bei "Moderate Buy" mit einem durchschnittlichen Kursziel von 45,54 Dollar. Mehrere große Häuser hatten ihre Preisziele bereits Anfang August angepasst.

Aktuell halten institutionelle Anleger und Hedgefonds über 82 Prozent der Anteile – ein Zeichen für anhaltendes Interesse seitens professioneller Investoren. Allerdings meldeten auch Insider wie Director Paul D. Bell und CEO Aman Narang in jüngster Zeit Aktienverkäufe.

Die nächsten Wochen werden zeigen, ob Toast die Balance zwischen rasantem Wachstum und steigender Profitabilität finden kann. Die Präsentation auf der Goldman-Sachs-Konferenz am 9. September könnte wichtige Signale für die künftige Strategie liefern.

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